Diskographie

Benjamin Britten: War Requiem

Münchner Philharmoniker
Philharmonischer Chor München
(Einstudierung: Andreas Herrmann)

Anna Samuil, Sopran
Toby Spence, Tenor
Hanno Mueller-Bachmann, Bariton

Dirigent: Lorin Maazel

mp3-Download - erschienen im Sommer 2017


Am 30. September 2016 wurde Valery Gergievs Einspielung der II. Symphonie von Gustav Mahler ("Auferstehung") mit Anne Schwanewilms, Olga Borodina, den Münchner Philharmonikern und dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) über "MPhil", das eigene Label der Münchner Philharmoniker, veröffentlicht.

Gustav Mahler (1860-1911):

2. Sinfonie in c-moll

1. Satz: Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem Ausdruck
2. Satz: Andante comodo. Sehr gemächlich. Nie eilen
3. Satz: In ruhig fließender Bewegung
4. Satz: Urlicht – Sehr feierlich aber schlicht. Nicht schleppen
5. Satz: Im Tempo des Scherzos. Wild herausfahrend – Wieder zurückhaltend – Langsam. Misterioso

Anne Schwanewilms, Sopran
Olga Borodina, Mezzosopran

Philharmonischer Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann)
Münchner Philharmoniker

Musikalische Leitung: Valery Gergiev


Erschienen im Juni 2016 bei Profil Edition Hänssler in Zusammenarbeit mit BR Klassik:

Anton Bruckner (1824-1896):
Große Messe Nr. 3 in f-moll
Psalm 146
Orgelwerke

Philharmonischer Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann)
Philharmonie Festiva
Leitung und Orgel: Gerd Schaller

This set is unique in presenting Psalm 146 and is thus self-recommending. RECORDING OF THE MONTH --MusicWeb, May'16

Schaller's performances of these pieces, using the main organ of the Ebrach Monastry, are expertly delivered. GRAMOPHONE EDITORS CHOICE --Gramophone, Sept'16


Pünktlich zum Beginn der Adventszeit erschien die neue Vinyl-Single des Philharmonischen Chores München im Retrolook. Der Chor singt klassische Weihnachtslieder und stimmt ein auf's Neue Jahr. Ein Geschenk, das unter keinem Weihnachtsbaum fehlen sollte!

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Erschienen Ende April 2015 bei Sony Music in Zusammenarbeit mit den Münchner Philharmonikern:

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Münchner Philharmoniker
Philharmonischer Chor München
(Einstudierung: Andreas Herrmann)

Anja Harteros, Sopran
Daniela Barcellona, Mezzosopran
Wookyung Kim, Tenor
Georg Zeppenfeld, Bass

Dirigent: Lorin Maazel

Stereoplay, 06/2015

„Hier wird man Maazel von seiner besten Seite hören: nicht nur als souveränen Könner und Handwerker, sondern auch als wissenden und weisen Musiker. Er nimmt sich zurück, um mit Chor, Orchester und Solisten das große Ganze zu gestalten. Die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München überzeugen gleichermaßen durch Ausdruckskraft und Sensibilität.


Philharmonischer Chor, Münchner Philharmoniker, Lorin Maazel (Sony) im Vergleich mit Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons (BR Klassik)
Münchner Merkur (Kultur) vom 29.5.2015 / CD-Kritik
Naturereignis kontra Nuancenkunst
Giuseppe Verdis Messa da Requiem in zwei sehr unterschiedlichen Einspielungen mit Mariss Jansons und Lorin Maazel
von Markus Thiel

Reine Gefühlssache, so etwas kann ja enorm täuschen. Doch der Stoppuhren-Vergleich verblüfft dann doch: Nach 11 Minuten, 22 Sekunden erst ist der Introitus vorbei, fast eine Minute später als beim Vorvorvorgänger - ein Riesenabstand. Lorin Maazel, das hätte keiner erwartet, gönnt sich bei Verdis Requiem tatsächlich mehr Zeit als einst Sergiu Celibidache. Es ist eine der langsamsten Aufführungen des Stücks, die damals, im Februar 2014, am Gasteig-Besucher vorbeizog.

Dokumentiert ist Maazels Zeitlupen-Einstellung nun auf CD, eine Aufnahme, die wohl die letzte des im Juli 2014 gestorbenen Stars ist - worüber das Booklet übrigens kein Wort verliert. Der größere Clou ist aber: fast zeitgleich hat die innerstädtische Konkurrenz ihre Requiems-Version von 2013 herausgebracht, der Bayerische Rundfunk mit Mariss Jansons. Auf dem Plattenmarkt, der gesättigt ist mit Einspielungen des Stücks, ein so bizarres wie aufschlussreiches Zusammentreffen.

Müßig zu erwähnen, dass Jansons schneller ist. Aber mehr noch spiegeln sich in den so gegensätzlichen Interpretationen auch Haltungen wider. Hier Maazel, der das Imponiergehabe vergangener Maestro-Zeiten pflegt und an einem marmorkühlen Klangmonument meißelt, dort Jansons, der sich dem opus mit mehr dramatischem Instinkt und Flexibilität nähert - was so weit geht, dass manche Tempi sprunghaft wechseln, so, als seien die Nummern montiert, weniger auseinander entwickelt worden.

Maazels fast provozierend musealer Verdi, der live eher verstörte, offenbart auf CD seine Qualitäten: Im brilliant aufgeputzten Klangbild treten viele Details zutage, einfach, weil sich der Amerikaner dafür Raum gönnte. Und bei allem Grübeln, ob ein derart aufgedonnerter Verdi sein darf, lässt man sich dann doch willig von diesem Naturereignis gefangen nehmen.

Ob Philharmonischer Chor und Münchner Philharmoniker oder Chor und Symphonieorchester des BR auf der anderen Seite - technisch agieren beide Fraktionen auf Augenhöhe. Jansons bleibt im Gegensatz zum Kollegen dichter am Text. Zu hören ist, wie jemand genau über die liturgischen Worte reflektiert hat und darauf mit vielen musikalischen Nuancierungen reagiert. Gelegentlich gestattet sich Jansons auch partiturfremde Extras: Einmal dürfen die Chorbässe effektvoll nach unten oktavieren, an einer anderen Stelle summt ein Teil des Chores, um die geisterhafte Piano-Wirkung zu steigern.

Das geschlossenere Solistenquartett ist bei Jansons zu hören. Krassimira Stoyanova, die ihrem Sopran so ziemlich jede Feinheit abtrotzen kann, überstrahlt Marina Prudenskaja, Saimir Pirgu und Orlian Anastassov. Maazel mutet mit den langsamen Tempi den Stimmen (zu) viel zu. Anja Harteros gestaltet dennoch mit überlegener Finesse, Daniela Barcellona mit opernhaftem Flackern. Wookyung Kim ist in der Tenor-Partie eine Entdeckung. Und so, wie Georg Zeppenfeld die Bass-Soli singt, dürfte das überhaupt noch nicht auf CD gebannt worden sein. Wem den Vorzug geben? Eigentlich müssen beide Aufnahmen her fürs Regal - so viel Lokalpatriotismus darf schon mal sein.


Erschienen Ende März 2015 bei Profil Edition Hänssler in Zusammenarbeit mit BR Klassik:

Johann von Herbeck: Große Messe in e-moll

Philharmonischer Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann)
Philharmonie Festiva
Orgel: Wieland Hofmann

Leitung: Gerd Schaller

Die CD wurde vom Forbes-Magazine unter die zehn besten Klassik-Einspielungen des Jahres 2015 aufgenommen und für den International Classical Music Award 2016 nominiert.


Erschienen Ende Januar 2013 bei Profil Edition Hänssler in Zusammenarbeit mit BR Klassik:

Franz von Suppé: Requiem

Marie Fajtová, Sopran
Franziska Gottwald, Alt
Tomislav Mužek, Tenor
Albert Pesendorfer, Bass

Philharmonischer Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann)
Philharmonie Festiva

Leitung: Gerd Schaller

Ein Requiem vom König der Operette, ein Requiem von Franz von Suppé? Was wird das schon sein? Leichte Kavallerie in ein liturgisches Korsett gepresst? Eine kirchenmusikalische Petitesse ohne weitere Bedeutung? Merkwürdigerweise scheint dieses 1855 komponierte, wegbereitende Requiem in d-Moll für Soli, Chor und Orchester immer noch aus dem Repertoire gefallen zu sein.

Dabei ist es keinem Geringeren als diesem Franz von Suppé zu verdanken, mit seinem Requiem den Schritt zur kirchenmusikalischen Hochromantik auf deutschsprachigem Boden vollzogen zu haben. Ein halbes Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts unvollendetem Requiemfragment hat er die hier angelegte Individualisierung des liturgischen Requiems behutsam zwar, doch mit großer dramatischer Transparenz auf die Spitze getrieben und damit den Weg bereitet für die großen außerliturgischen Konzert-Requien unserer Musikliteratur. Hier meldet sich das Individuum konsequent zu Wort, höchst subjektiv, mit seinen Ängsten, Schauern aber auch mit seiner Glaubenszuversicht. Und wenn man ganz genau hinhört, dann entdeckt man – nicht nur - in der Sequenz des Dies irae stilistische und kompositorische Mittel, die ein Giuseppe Verdi 20 Jahre später in seinem weitaus berühmter gewordenen Requiem mit größerer Publikumswirksamkeit aufgegriffen hat.


Erschienen im Frühjahr 2010

Carl Goldmark, Merlin - Oper in drei Akten

Robert Künzli, Anna Gabler, Brian Davis,
Frank van Hove, Gabriela Popescu, Daniel Behle,
Sebastian Holecek, In-Sung Sim,
Michel Mantaj, Werner Rollenmüller

Philharmonie Festiva
Philharmonischer Chor München
(Einstudierung Andreas Herrmann)

Dirigent: Gerd Schaller

Ende 2010 wurde die CD "Merlin" von Carl Goldmark mit dem Echo Klassik für die Operneinspielung des Jahres - "Romantik" ausgezeichnet.


EP Philharmonischer Chor München
Facetten Romantischer Chormusik

PHC-2005

10 € / 15 $

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EP Philharmonischer Chor München - Vokalensemble EveVoices
A Ceremony of Carols

PHC-2002


10 € / 15 $

zzgl. 3€ Versand

Vokalensemble EveVoices des Philharmonischen Chores München

Felicitas Pirzer, Eva Prockl, Birgit Rolla, Roswitha Schmelzl, Angela Schütz, Simone Süßmuth, Martina Wiesbeck, Sopran
Karolin Ernst, Susanne Hirtreiter, Stefanie Iranyi, Maria Neubauer, Mezzosopran
Elisabeth Hacker, Stephanie Hampl, Iris Julien, Christina Koch, Alt

Sophia Steckeler, Harfe
Max Hanft, Orgel

Andreas Herrmann, Dirigent

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Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1

Johannes Brahms: Schicksalslied

Philharmonischer Chor München
Einstudierung Andreas Herrmann

Münchner Philharmoniker
Dirigent: James Levine


Arnold Schönberg: Gurre-Lieder

Ben Heppner, Deborah Voigt, Waltraud Meier, Matthew Polenzani, Eike Wilm Schulte, Ernst Haefliger

Philharmonischer Chor München
Einstudierung: Andreas Herrmann

Herrenchor der Bamberger Symphoniker
Einstudierung: Rolf Beck

Münchner Philharmoniker
Dirigent: James Levine


Ludwig van Beethoven: IX. Symphonie - Ode an die Freude

Helen Donath - Doris Soffel - Siegfried Jerusalem - Peter Lika

Philharmonischer Chor München
Münchner Philharmoniker

Dirigent: Sergiù Celibidache


Anton Bruckner: 7. Symphonie

Anton Bruckner: Te Deum

Philharmonischer Chor München
Münchner Philharmoniker

Dirigent: Sergiù Celibidache


Weitere Aufnahmen mit Sergiu Celibidache:


Ludwig van Beethoven: IX. Symphonie - Ode an die Freude

Koszut - Fassbaender - Gedda - McIntyre

Münchner Motettenchor
Philharmonischer Chor München
Einstudierung Hans-Rudolf Zöbeley

Dirigent: Rudolf Kempe

Aufnahme 1973 aus dem Münchner Bürgerbräu


Giuseppe Verdi: Requiem

Bjoner / Töpper / Kment / Frick

Philharmonischer Chor München
Münchner Bach-Chor

Dirigent: Karl Richter

Aufnahme von 1969