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5. Januar 2026

Ein gutes Neues Jahr

Der Philharmonische Chor wünscht Ihnen einen guten Start ins Neue Jahr 2026! Aus dem alten wurden wir von einem begeisterten Publikum in der Isarphilharmonie herausgeklatscht. Zu Beethovens Neunter am 30. und 31.12. 2025 schrieb die Presse:

SZ: (…) Viele werden trotzdem vor allem auf das gewartet haben, was danach kommt. „Jetzt geht’s ab“, flüstert ein Konzertgänger seiner Begleitung zu. Jóhann Kristinsson steht auf und fordert mit feinem Bariton, mal etwas freudiger aufzutreten. Das fällt nicht schwer, da der Philharmonische Chor München – wie immer bestens vorbereitet von Andreas Herrmann – im „Freude, schöner Götterfunken“ brilliert, klangvoll und homogen. (…)

AZ: (…) Der (Philharmonische Chor) sang das Finale wie immer klangschön. Und ganz leicht klangen auch die schwierigen Stellen am Ende der „Ode an die Freude“, die den Sopranistinnen Extremes zumuten. In der Isarphilharmonie hört man seit vier Jahren endlich, wie gut dieser von Andreas Herrmann geleitete Chor ist. (…)

Alle vollständigen Besprechungen finden Sie hier ...
Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Neues Jahr

27. Dezember 2025

Silvesterkonzerte

Während andere noch die Weihnachtsferien genießen, probt der Chor schon wieder fleißig für die Konzerte am 30. und 31. Dezember um 19.30 Uhr bzw. 17 Uhr mit der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven unter der Stabführung der finnischen Dirigentin Eva Ollikainen (Foto - credit Nikolaj Lund).

Wie kaum ein anderes Werk verkörpert die »Neunte« von Ludwig van Beethoven die Hoffnung auf Zusammenhalt und die universelle Sehnsucht nach Frieden – eine Botschaft, die nicht oft genug wiederholt werden kann, die aber an der Schwelle zu einem neuen Jahr besonders berührt und nachklingt.

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zum Programmheft ...

Möge die Musik in diesen Tagen Wärme schenken und Hoffnung tragen.

Der Philharmonischer Chor München wünscht Ihnen frohe Weihnachten und ein neues Jahr in Harmonie!

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23. Dezember 2025

Presseecho Strawinsky und Gardiner

AZ: Perfekt hält der Chor die Spannung, ohne je das stillgehaltene Piano aufzugeben. Andreas Herrmann hat das Münchner Spitzenensemble so vollendet präpariert, dass diese höchste Kunst des Chorgesangs wirkt wie die einfachste Übung der Welt, und das in allen Registern

MM: Strawinskys „Psalmensymphonie“ erlebt man langsamer, subtiler, delikater als in anderen Aufführungen. (…) eine dichte, intensive Wiedergabe, auch dank des Philharmonischen Chores. Der singt so homogen wie tiefenscharf – und bekommt mit der „Evening Hymn“ eine ungewohnte Aufgabe. Das Stück ist im angelsächsischen Raum wohlbekannt, Komponist Henry Balfour Gardiner ist der Großonkel von John Eliot Gardiner. Shani selbst hat den Zehnminüter bearbeitet und die Originalfassung für Chor und Orgel auf Orchesterdimension ausgeweitet. Fantasievolle instrumentale Mixturen sind zu hören, der Chor bleibt plastisch auch im Leisen.

Lesen Sie die vollständigen Besprechungen der Konzerte unter der Leitung unseres designierten Chefdirigenten Lahav Shani hier ...

18. Dezember 2025

Barocker Glanz, Opulenz und Nüchternheit ...

- ... alles anzufinden bei den Konzerten unseres ersten gemeinsamen Projektes mit dem designierten Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker, Lahav Shani (Foto - credit Tobias Hase):

GP am 18.12., Konzerte am 19.+20.+21.12.2025 in der Münchner Isarphilharmonie - Infos und Restkarten hier ....

GIOVANNI GABRIELI
»Sonata pian’ e forte« aus »Sacrae Symphoniae«

HENRY BALFOUR GARDINER
»Evening Hymn« (Arrangement für Chor und Orchester von Lahav Shani)

IGOR STRAWINSKY
»Symphonie de Psaumes« (Psalmensymphonie) für Chor und Orchester

GIUSEPPE TARTINI
Konzert für Trompete, Streicher und Basso continuo D-Dur

JOSEPH HAYDN
Symphonie Nr. 92 G-Dur Hob. I:92 »Oxford«

2. Dezember 2025

Digital Release - Frank Martin: In terra pax

VÉRONIQUE GENS, Sopran
NORA GUBISCH, Mezzosopran
LÉO VERMOT-DESROCHES, Tenor
STÉPHANE DEGOUT, Bariton
LAURENT NAOURI, Bass

PHILHARMONISCHER CHOR MÜNCHEN
(Einstudierung Andreas Herrmann)
MÜNCHNER PHILHARMONIKER
ALAIN ALTINOGLU, Dirigent

Frank Martins Oratorium »In terra pax« ist ein glühender Appell für den Frieden, entstanden in den letzten Monaten vor Ende des Zweiten Weltkrieges und uraufgeführt am Tag nach Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Sein Werk handelt von Befreiung und Hoffnung, von Vergebung und Liebe und von der Vision einer neuen Welt, die kein Leid und keine Tränen mehr kennt. Obwohl es für einen konkreten Anlass in Auftrag gegeben wurde, ist die Botschaft des Werks auch heute noch aktueller denn je zuvor: »Die Probleme, die Krieg und Frieden aufwerfen, sind ewig«, schrieb der Schweizer Komponist über sein Werk, »und ist Friede nicht eine ständige Sehnsucht unserer Seelen?«

Eine digitale Veröffentlichung des Labels MPHIL, aufgenommen im April 2025 in der Isarphilharmonie.

6. November 2025

Pressestimmen zu Michael Haydns Requiem

Bild: Dirigent Riccardo Minasi (credit Drew Gardner)

MM: Das Klangbild ist homogen, griffig, leise Passagen werden für Textdeutlichkeit genutzt.

AZ: Noch frappierender ist allerdings, wie der Philharmonische Chor München dieses Requiem singt: wie ein auf Alte Musik eingeschworenes Ensemble mit einem hellen, kraftvollen, transparenten und kernigen Klang.

BR-Klassik: Von Beginn an stellte sich eine ähnliche Stimmung wie bei Mozart ein: jene dunkle, schwebendee Klangfarbe, in der sich die Chorstimmen zu den Worten "Requiem aeternam" langsam auftürmen und schmerzlich aneinander reiben. Über diesem samtigen und ehrfürchtig strahlenden Klangteppisch erhoben sich immer wieder anmutig und mit luzider Klarheit die Stimmen der Solisten Camilla Tilling, Xenia Puskarz Thomas, Siyabonga Maqungo und Andrew Foster-Williams und fügten sich im nächsten Moment sensibel ein in den Ensembleklang des Philharmonischen Chors München (Einstudierung: Andreas Herrmann).

Lesen Sie die kompletten Besprechungen hier ...

14. Oktober 2025

Rezension in der New York Times

Höchstes Lob fand unser Album "Itaipu"

Music: Philip Glass - Münchner Philharmoniker, Dir.: Brad Lubman (Foto)
Philharmonischer Chor München, Einstudierung: Andreas Herrmann

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10. Oktober 2025

Mind the Music - A Date with Your Brain

Die Münchner Philharmoniker laden Sie zu Ihrem wahrscheinlich persönlichsten Date ein: 60 Minuten Quality Time mit Ihrem Gehirn.

Unter der Anleitung von Konzertdesigner und Performer Iñigo Giner Miranda (Bild) erkunden wir Gehirnareale, die durch Musik aktiviert werden – SPOILER: Alle! – und die unterschiedlichen Arten des Zuhörens. Ob durch Musikrätsel, Höhepunkte mitreißender Romantik oder scheinbar »verkopfte« barocke Werke – entdecken Sie mit uns verschiedene Zugänge zum Hören oder Ihre ganz persönliche Art des Zuhörens.

Aufführungsort:
Brainlab Firmenzentrale Riem
Olof-Palme-Str. 9
81829 München

Aufführungszeit:
Sa, 11. Oktober 2025 19 Uhr (Restkarten an der Abendkasse)
So, 12. Oktober 2025 19 Uhr (Restkarten und Infos zum Projekt hier)

Andreas Herrmann dirigiert Musikerinnen und Musiker der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chores (Werke von Senfl, Sandström, Reger u.a. - lassen Sie sich überraschen)

11. September 2025

Zusammenarbeit mit Lahav Shani

Der Philharmonische Chor freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit seinem zukünftigen Chefdirigenten Lahav Shani (Foto credit Co Merz). Noch in diesem Jahr wird das erste gemeinsame Projekt mit ihm stattfinden, mit Igor Strawinskys "Psalmensymphonie" und Henry Balfour Gardiners "Evening Hymn".

Heute schreibt die internationale Presse von dem unfassbaren Skandal, dass die Münchner Philharmoniker wegen der Herkunft Ihres Chefdirigenten aus Israel und seinem Engagement beim Israel Philharmonic Orchestra, beim Flanders Festival in Gent (Belgien) ausgeladen wurden. Der Philharmonische Chor München und sein Chordirektor Andreas Herrmann verweisen auf die Stellungnahme der Landeshauptstadt München und der Münchner Philharmoniker und teilen diese ausdrücklich.

4. September 2025

Neuerscheinung Philipp Glass: Itaipu

Der neueste Zuwachs unseres Labels MPHIL: »Itaipú« von Philip Glass, aufgenommen im Januar diesen Jahres unter der Leitung von Brad Lubman. Als Philip Glass 1988 die Baustelle des Staudamms »Itaipú« an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay besuchte, war er überwältigt. Er staunte über die Kühnheit und Innovationskraft des Projekts und darüber, in welchem Ausmaß der Mensch die Natur nach seinen Vorstellungen umgestaltet. Das wenig später und aus dieser Erfahrung heraus entstandene Werk »Itaipú« ist ein symphonisches »Naturportrait« für Chor und Orchester, komponiert in der Tradition der Minimal Music. Unter Dirigent Brad Lubman, einem anerkannten Spezialisten für Neue Musik, entfaltet das monumentale Werk mit den Münchner Philharmonikern und dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) seine volle Wirkung.

Der digitale Mitschnitt ist ab morgen, 5. September, überall verfügbar (Spotify, Apple Music, etc.). Lesen Sie mehr ...

31. August 2025

Saison 2025/2026

Nach einer erholsamen Sommerpause beginnen wir morgen mit den Proben für die Saison 2025/2026. Unser farbenfrohes Chor-Programm bietet in der neuen Spielzeit eine wunderbare Mischung aus Klassikern wie Joseph Haydns „Schöpfung“ und romantischen Stücken wie Edward Elgars „The Dream of Gerontius“. Außerdem freuen wir uns auf beeindruckende Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter Igor Strawinskys „Psalmensymphonie“ und John Adams’ „Harmonium“. Als Chor der Münchner Philharmoniker ist es uns wichtig, sowohl beliebte Werke als auch weniger bekannte, wertvolle Chorstücke aus allen Epochen aufzuführen. Wir sind besonders begeistert, dass in der neuen Saison auch selten gehörte Stücke wie Michael Haydns „Schrattenbach-Requiem“, Henry Balfour Gardiners „Evening Hymn“ in einer Bearbeitung von Lahav Shani und Bohuslav Martinus’ „Feldmesse“ auf dem Programm stehen. Bleiben Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden, um mehr über unsere vielen weiteren Konzertprogramme und -projekte zu erfahren. Schauen Sie doch einfach mal wieder vorbei!

16. Juli 2025

Die "Schöpfung" in der Abteikirche Ebrach

Am 07. September 2025 findet das große Festkonzert zum 35-jährigen Bestehen des Ebracher Musiksommers statt, mit einem Meisterwerk der Wiener Klassik: Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“. Dies war das Stück, das 1990 die seither ungebrochene Tradition des Ebracher Musiksommers einst eröffnete. Die Besetzung: Philharmonie Festiva (Dirigent: Gerd Schaller) und Philharmonischer Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) sowie die Solisten Elsa Benoit, Sopran, Matthew Swensen, Tenor und Matthias Winckhler, Bassbariton.

Haydns „Schöpfung“ gilt als eines der zentralen Meisterwerke der Wiener Klassik. In vielem zeigt sich Haydn in diesem Stück ausgesprochen zukunftsweisend und nimmt manches vorweg, was heute dem späten Mozart oder Beethoven zugeschrieben wird.

Wir freuen uns auf eine weitere CD-Produktion und das Konzert, am Ende der diesmal für uns verkürzten Sommerferien. Auf frühere CD-Produktionen mit dem Orchester der Philharmonie Festiva unter Gerd Schaller, wie zB mit Karl Goldmarks "Merlin", für die es einen "Echo Klassik" gab, und Aufnahmen mit Johann Herbecks e-moll-Messe und Bruckners großer Messe Nr.3 in f-moll blicken wir sehr gerne und mit ein wenig Stolz zurück.

28. Juni 2025

Dreimal ...

Am Sonntag, den 29. Juni haben Sie gleich dreimal die Chance, den Philharmonischen Chor München zu erleben:

In der Matinee um 11 Uhr in der Isarphilharmonie die Derniere der "Planets" von Gustav Holst unter der Leitung seines Namensvetters Gustavo Gimeno über die der Münchner Merkur in seiner heutigen Ausgabe unter der Überschrift "Magische Momente im All" schreibt: "(...) Aufmerksamkeit widmete Gimeno den stilleren Ecken dieses tönenden Sonnensystems, wo er (...) der Musik über den Klangrausch hinaus mythische Quallität verlieh. Unterstützt durch die Damen des Philharmonischen Chores, die mit ihrem kurzen Auftritt für einen magischen Moment sorgten. Als sich ihre sphärisch schwebenden Vokalisen hinter den offenen Türen im Rang immer weiter entfernten, verharrte das Publikum weiter in konzentrierter Stille (...)"

Unmittelbar nach der Matinee fährt ein Großteil des Chores nach Wolfegg, um beim Festival "Internationalen Konzerte Wolfegg" unter der Leitung von Manfred Honeck Ausschnitte aus dem großen Abend- und Morgenlob von Sergej Rachmaninoff zu singen, sowie gemeinsam mit dem Staatsorchester Stuttgart und Magdalena Lucjan (Sopran), Louise McClelland (Sopran) und Benjamin Bruns (Tenor) den gewaltigen "Lobgesang", die große Symphonie Nr.2 von Felix Mendelssohn Bartholdy anzustimmen.

Ein kleinerer Teil des Chores unterstützt am Nachmittag bei einer Veranstaltung von "Spielfeld Klassik" in der Eingangshalle der Isarphilharmonie mit professioneller Expertise einen riesigen Laienchor: Beim "Symphonic Mob" um 17 Uhr hören Sie dort monumentale Orchesterwerke, der Chor ist bei Opernchören aus den Verdi-Opern "La Traviata" und "Aida" dabei. Auch hier übernimmt Gustavo Gimeno die musikalische Leitung - über die geschätzt vierhundert Mitwirkenden.

25. Juni 2025

Gustav Holst - Planets

In seinen brillant orchestrierten »The Planets« vollzieht Gustav Holst eine klangliche Reise durch den Kosmos. Jedem der sieben Planeten unseres Sonnensystems ist ein Satz gewidmet, der jeweils die mythologischen Eigenschaften des Himmelskörpers höchst wirkungsvoll illustriert. Im letzten Satz tritt zum farbigen Orchester noch ein backstage postierter Frauenchor (Choreinstudierung: Andreas Herrmann) hinzu. Nicht nur das zeitgenössische Publikum bedauerte, dass Gustav Holst zu diesem monumentalen Stück kein Nachfolgewerk lieferte. Und so wurden »The Planets« zum klassischen One Hit Wonder — bei den Münchner Philharmonikern dirigiert von Gustavo Gimeno in den Konzerten am 26./27. Juni um 19.30 Uhr sowie am 29. Juni in der Matinee um 11 Uhr in der Münchner Isarphilharmonie.

Vor der Pause Sergej Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert d-moll mit Kyohei Sorita am Klavier. Es gilt als eines der herausforderndsten Werke für Pianist*innen, »das Konzert mit den meisten Noten pro Sekunde«. Doch das Stück ist keine oberflächliche Parade des Virtuosentums, denn Rachmaninow gelingt es, die bravouröse Zurschaustellung mit tiefem »Sentiment« zu füllen.

7. Juni 2025

Neuerscheinung Carmina Burana

Kraftvolle Rhythmen, mächtige Chöre und packende Melodien: Carl Orffs »Carmina Burana« ist pure Klanggewalt, die unter die Haut geht. Ob laut und bombastisch oder sorgenvoll und herzzerreißend, Orffs »szenische Kantate« um Glück und Wohlstand, Frühlingsfreude, die Vergänglichkeit des Lebens und zünftige Vergnügen wie Trinken, Völlerei, Spiel und Wollust, schafft eine archaische und zugleich überzeitliche Klangwelt, in der Chor, Orchester und Solisten miteinander um die Wette strahlen – ein in der Musikgeschichte einzigartiges Werk und gleichzeitig eines der populärsten.

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10. Mai 2025

Symphonic Mob 2025

Ein herzliches Willkommen zu Münchens viertem ›Symphonic Mob‹, dem wohl größten Pop-Up-Orchester mit Chor in der Stadt! Werdet auch ein Teil davon und macht einfach mit! Man kann im Chor mitsingen oder mit einem Instrument mitspielen. Im Chor gibt es dieses Mal Werke von Giuseppe Verdi:

  • Giuseppe Verdi ›Brindisi‹ aus ›La Traviata‹ (mit Chor)
  • Giuseppe Verdi Triumphmarsch und Chor ›Gloria all’Egitto‹ aus dem 2. Akt der Oper ›Aida‹ (mit Chor)

Wann? Sonntag, 29. Juni 2025
15 Uhr Probe / 17 Uhr Konzert

Wo? Gasteig HP 8, Halle E

Wer? Mitglieder der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chors München, der Dirigent Gustavo Gimeno, die Moderatorin Rebecca Friedman, viele Musikbegeisterte aus München und dem Umland ... und Du!

Nähere Infos findet Ihr hier ...

17. April 2025

Liberté

Frankreich 1942. Seit zwei Jahren ist das Land von Wehrmachtstruppen besetzt – Nazi-Deutschland bestimmt, was erlaubt ist und was verboten. Der Dichter Paul Éluard steht im Visier der Invasoren. Seine Werke sind verboten. Und doch ist er in der Widerstandsbewegung allgegenwärtig. Am 2. April erscheint im Untergrundverlag »Les Éditions de Minuit« seine Gedichtsammlung »Poésie et verité 42«. Éluard eröffnet den Band mit einem Poem, das in 21 Vierzeilern »nur einen Gedanken« verfolgt: »Auf meine Schulhefte / auf mein Pult und die Bäume, / in den Sand, auf den Schnee / schreibe ich deinen Namen.« Aber dieser Name fällt erst am Ende der langen Litanei, und er gehört nicht etwa einer geliebten Frau – es ist die Freiheit, die Éluard besingt! Das Gedicht »Liberté« trifft den Nerv der Zeit, es verbreitet sich wie ein Lauffeuer, wird heimlich nachgedruckt, von der BBC ausgestrahlt und schließlich sogar von der britischen Royal Air Force tausendfach als Flugblatt über den besetzten Gebieten abgeworfen. Die Résistance hat ihre Hymne gefunden.

Francis Poulenc (Bild - Fotokarte von 1923, Public Domain) ging es bei seiner Vertonung von "Liberté" als Abschluss seines Zyklus "Figure humaine" (Menschliches Antlitz") um ein Manifest der Menschlichkeit - zu Zeiten, da diese Tugend nichts mehr zu gelten schien. Deshalb entschied er sich auch für die menschliche Stimme als einzigem »Instrument«. Oder besser gesagt: für ein »Menschenorchester«, eine atmende, singende, deklamierende Gemeinschaft, die in einem zwölfstimmigen Doppelchor aufgeht.

Am Gründonnerstag und Karfreitag um 19.30 Uhr mit dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) unter der Leitung von Alain Altinoglu in der Isarphilharmonie
Hier geht's zum Programmheft ...

16. April 2025

35. Internationale Wolfegger Konzerte

Beim Musikfestival "Internationale Wolfegger Konzerte" ist der Philharmonische Chor München dieses Jahr zum wiederholten Male zu Gast. Mit dem mächtigen Renaissance-Schloss, der barocken Stiftskirche und der romanischen Alten Pfarr bietet Wolfegg für Sie ein einzigartiges Ensemble stimmungsvoller Spielorte. Am letzten Juniwochenende 2025 haben Sie wieder die Gelegenheit, sich von der Musik verzaubern zu lassen. Unter der Leitung von Manfred Honeck steht beim Schlusskonzert in der Pfarrkirche St. Katharina am Sonntag, den 29.6.2025 um 17 Uhr die 2. Symphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy, der "Lobgesang", auf dem Programm. Es spielt das Staatsorchester Stuttgart. Zur Einstimmung hören Sie - a cappella gesungen - "Bogoroditse Devo" aus der ganznächtlichen Vigil von Sergej Rachmaninoff.

15. März 2025

Werke von Ravel, Poulenc und Martin

Kommende Woche beginnt die Vorbereitung für Konzerte am 17. und 18.4. in der Münchner Isarphilharmonie - mit Werken, die im Schatten der Weltkriege entstanden: Eigentlich wollte Maurice Ravel mit »Le Tombeau de Couperin« der französischen Musik ein Denkmal setzen, entsprechend schwungvoll und optimistisch ist es konzipiert. Vollendet während des Ersten Weltkrieges, nahm Ravel den Titel »Tombeau« zum Anlass, jeden der einzelnen Sätze einem gefallenen Soldaten aus seinem Freundeskreis zu widmen. Für den Tag der Befreiung, an dem die beklemmende Zeit der Besetzung Frankreichs enden würde, schrieb Francis Poulenc 1943 »Figure humaine«. Der Philharmonische Chor München singt diese Hymne an die »Liberté«, ein beeindruckendes Meisterwerk für 12-stimmigen Chor a cappella. Auch Frank Martin komponierte »In terra pax« 1944 für den ersehnten ersten Friedenstag nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Am 7. Mai 1945 uraufgeführt, thematisiert das Oratorium Trauer und Angst genauso wie überschäumende Freude und Erleichterung.

Die Leitung dieses Programms übernimmt der französische Dirigent Alain Altinoglu (Foto - credit Marco Borggreve).

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