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6. September 2026
Die Saison 2026-27 der Münchner Philharmoniker
Ab September 2026 beginnt für die Münchner Philharmoniker eine neue künstlerische Ära: Lahav Shani tritt sein Amt als Chefdirigent an und wird mit insgesamt acht verschiedenen Konzertprogrammen über alle Abonnements hinweg die Saison der Münchner Philharmoniker maßgeblich prägen.
Lahav Shani, der weltweit zu den profiliertesten Dirigenten seiner Generation zählt, steht für eine neue Art des gemeinsamen Musizierens und für Zusammenarbeit auf Augenhöhe. In seiner Antrittssaison stehen zentrale Werke des symphonischen Kernrepertoires auf dem Programm – von Komponisten wie Gustav Mahler, Anton Bruckner, Franz Schubert aber auch dem in München geborenen Paul Ben-Haim, die zum einen für Lahav Shani persönlich eine wichtige Rolle spielen und zum anderen eng mit der Geschichte des Orchesters verknüpft sind.
In ihrer ersten gemeinsamen Saison arbeiten die Münchner Philharmoniker und Lahav Shani mit namhaften Solistinnen und Solisten zusammen: Martha Argerich gestaltet die Eröffnungskonzerte, und auch Janine Jansen, Renaud Capuçon, Anne-Sophie Mutter, Mao Fujita und Lang Lang werden in der Saison 2026/27 wieder zu Gast sein. Mit Elīna Garanča und Christian Van Horn wird Béla Bartóks Oper »Herzog Blaubarts Burg« in der Isarphilharmonie sowie im Festspielhaus Baden-Baden zur Aufführung gebracht und legt damit den Grundstein für eine Reihe konzertanter Opernproduktionen mit Lahav Shani in den kommenden Jahren. Im Mai 2027 plant das Orchester mit seinem neuen Chefdirigenten nach längerer Zeit wieder ein Festival in München unter anderem auch mit Kammermusik- und Education-Formaten. Das detaillierte Festivalprogramm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Neben den vielfältigen Konzertprojekten unter der Leitung von Chefdirigent Lahav Shani freuen sich die Philharmoniker auf eine Vielzahl renommierter Dirigent*innen: Ehrendirigent Zubin Mehta, Andris Nelsons, Manfred Honeck, Fabio Luisi und auch Tugan Sokhiev, Nathalie Stutzmann sowie Klaus Mäkelä kehren zu den Philharmonikern zurück. Mit Dirigent*innen wie Anja Bihlmaier, Barbara Hannigan, Pablo Heras-Casado, Maxim Emelyanychev, Maxime Pascal und Ryan Bancroft, der erstmals am Pult der Philharmoniker stehen wird, sowie international gefeierten Solist*innen wie Daniel Lozakovich, Beatrice Rana, Avi Avital und dem mit Spannung erwarteten Debüt von Yulianna Avdeeva darf sich das Publikum auf eine abwechslungsreiche und vielseitige Saison freuen. Hierzu tragen unter anderem mit Matías Piñeira, Raffaele Giannotti und Teresa Zimmermann auch herausragende Musiker*innen aus den Reihen der Münchner Philharmoniker als Solist*innen bei.
Auf den Philharmonischen Chor und seinen Chordirektor Andreas Herrmann warten interessante Aufgaben, wie die "Chichester Psalms" von Leonard Bernstein bei der Saisoneröffnung unter Lahav Shani, ein großes, romantisches Chorprogramm mit Werken von Mendelssohn und Schumann unter Thomas Hengelbrock im Oktober dieses Jahres, ein Wiedersehen mit Manfred Honeck in der Isarphilharmonie im Januar 2027, Liszts Faust-Symphonie unter Fabio Luisi im März 2027, sowie unser Debüt unter zwei bekannten Dirigenten, die erstmals mit dem Philharmonischen Chor arbeiten, Andrés Orozco-Estrada und Klaus Mäkelä, die sich im Sommer 2027 der ersten Walpurgisnacht von Felix Mendelssohn Bartholdy bzw. der Missa solemnis von Ludwig van Beethoven widmen werden.

12. August 2026
Saisoneröffnung Spielzeit 26-27
Mit einem Programm der Extraklasse starten die Münchner Philharmoniker mit ihrem neuen Chefdirigenten Lahav Shani am 17.9. in ihre erste gemeinsame Konzertsaison! Martha Argerich (Foto credit Caroline Doutre), ohne Zweifel eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit, eröffnet den Konzertabend mit Maurice Ravels G-Dur-Klavierkonzert, einem schillernden Hybrid aus Jazzbar, Rokoko-Palast und feinster französischer Eleganz. In den Chichester Psalms wiederum nimmt Leonard Bernstein deutlichen Bezug auf seine jüdischen Wurzeln, ohne sein unverwechselbares Broadway-Temperament zu verleugnen. Den anspruchsvollen Vokalpart übernimmt der Philharmonische Chor in der bewährten Einstudierung von Andreas Herrmann. Und schließlich entfacht Lahav Shani mit Igor Strawinskys »Sacre du printemps« jene eruptive Kraft, mit der vor 113 Jahren bei der skandalumwitterten Uraufführung die musikalische Moderne in den Konzertsaal geschleudert wurde. Genau das richtige Werk, um mit Lahav Shani ein neues Kapitel in der Geschichte der Münchner Philharmoniker aufzustoßen.