Home


21. Februar 2018

Valery Gergiev

bleibt bis 2025 in München.

Die Stadt München und die Münchner Philharmoniker haben heute verkündet, dass der Vertrag mit Chefdirigent Valery Gergiev (Foto: gemeinsam mit OB Reiter, Kulturreferent Küppers und Intendant Müller - credit LHM/Nagy) um fünf Jahre bis 2025 verlängert wird. Wir als Chor der Münchner Philharmoniker freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm, als nächstes für konzertante Aufführungen mit Richard Wagners "Der fliegende Holländer" in München und Baden-Baden im Mai 2018.

19. Februar 2018

Kent Nagano dirigiert die 3. Mahler

Am 2., 4. und 5. März dirigiert Kent Nagano in der Münchner Philharmonie die Münchner Philharmoniker, den Frauenchor des Philharmonischen Chores München (Bild credit wild&leise - Einstudierung: Andreas Herrmann), die Augsburger Domsingknaben (Einstudierung: Reinhard Kammler) und die Altistin Elisabeth Kulmann. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers Symphonie Nr.3 in d-moll, von der der Komponist selbst schrieb: "Meine Symphonie wird etwas sein, was die Welt noch nicht gehört hat!" Und in der Tat ist diese Symphonie bis heute eine ungeheure Herausforderung für das monumentale Orchester - und auch die Hörer. Denn Mahlers Anspruch, "das Universum zu spiegeln", zeigt sich nicht allein in einer äußerst komplexen und gewaltigen Tonsprache, die mittels Collage- und Zitat-Techniken Militärmärsche, Ballsaalmusik, Naturlaute, Kinderlieder oder Blaskapellenklänge ineinander verschachtelt und überlagert, sondern auch in ihrem philosophisch-weltanschaulichen Hintergrund. Wie in fast allen seinen Symphonien, stellt Mahler auch in seiner Dritten die für ihn "höchsten Menschheitsfragen: Wozu sind wir? Und: Werden wir sein auch über dieses Leben hinaus?". Ob und wie man mit Mitteln der Sprache, Mahlers Antworten, die er auf diese Fragen musikalisch gibt, nahe kommen kann, wurde gerade im Fall der dritten Symphonie immer wieder zum Anlass von Diskussionen. Mahler selbst nimmt nicht nur Anleihen bei der Sprache, indem er Passagen aus Nietzsches "Zarathustra" (4. Satz) und der Gedichtsammlung "Aus des Knaben Wunderhorn" (5. Satz) vertont, sondern die Symphonie mittels poetischer Satzerläuterungen strukturiert. Hierbei bildet die Natur den Schwerpunkt der ideellen Konzeption. Die mehrfach geänderten Satzbezeichnungen wie "Was mir die Blumen erzählen", "Was mir die Tiere im Walde erzählen" oder "Was mir die Engel erzählen" entfernte Mahler allerdings später wieder. So bleibt doch nur, auf die unglaublich vielfältige Musik zu hören und darin die von Mahler intendierte "Überwindung der Individuation" mittels des Humors, mittels des Lachens von "Zarathustra" und Gottes allwissender Heiterkeit zu entdecken.

Dvorak

03. Februar 2018

Antonín Dvořák - Stabat mater

Antonín Dvoráks eindrucksvolles "Stabat Mater" für Soli, Chor und Orchester, op. 58, ist wohl das bekannteste unter den geistlichen Werken des Komponisten. Die eigene schmerzvolle Erfahrung, innerhalb kurzer Zeit alle drei Kinder zu verlieren, dürften Dvoráks Beschäftigung mit dem Leid der Gottesmutter, die weinend unter dem Kreuz ihres Sohnes steht, mit veranlasst haben. Mit großer Sensibilität geht die Musik auf die unterschiedlichen Stimmungsgehalte des liturgischen Textes ein. Neun Sätze im langsamen bis gemäßigten Tempo dienen als eine Art Passionsmeditation, ehe am Ende des zehnten Satzes die Ekstase einer Auferstehungsvision Oberhand gewinnt.

Am 12./13. und 15. April 2018 musizieren die Münchner Philharmoniker, der Philharmonische Chor München sowie Hanna-Elisabeth Müller, Sopran, Wiebke Lehmkuhl, Alt, Stephen Costello, Tenor, und Christof Fischesser, Bass, unter der Leitung von Manfred Honeck. Andreas Herrmann beginnt kommende Woche mit der Einstudierung des Philharmonischen Chores München.

01. Februar 2018

Fasching mit Blechschaden

Es war wieder so weit - und ein Riesenerfolg, nach zwei Jahren standen wieder gemeinsam auf der Bühne der Gasteig-Philharmonie: Bob Ross mit Blechschaden und der Philharmonischen Chor München mit Andreas Herrmann (Bild).

Blechschaden, das ist neben seinem Bier und Bayern München ein weiterer Top-Exportartikel Bayerns! Das Ensemble, auch als „Fremdenlegion der Münchner Philharmoniker“ bekannt, garantiert Musik und Spaß ohne Reue, ausverkaufte Konzertsäle und begeisterte Zuschauer, die sich noch lange nach dem Konzert vor Lachen die Bäuche halten! Unterstützt wurde Blechschaden diesmal vom Philharmonischen Chor München, der die Stimmen zur Stimmung liefert und sozusagen auf der Lokomotive des Karnevalszugs noch mal eine Schippe drauflegte.

Hits von Händel bis zu den Beatles, von Johann Strauss bis zu den Rolling Stones, a cappella und mit Blechbläsern, fegten die Leute von den Sitzen, - bei "Kalinka, Kalinka, der Gergiev ist da", "Mer losse d`r Dom in Kölle und "I can't get no satisfaction" gab es kein Halten mehr.

Fasching Blechschaden
Manfred Honeck

29. Januar 2018

Konzertreise mit Manfred Honeck

Unsere erste Konzertreise dieses Jahr führt uns im März nach Lustenau/Österreich. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Vorarlberg musizieren wir das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart unter der Leitung von Manfred Honeck. Daneben steht unter anderem die a cappella Motette "Totus Tuus" des polnischen Komponisten Henryk Mikołaj Górecki (1933-2010) auf dem Programm.

Wir freuen uns sehr für Manfred Honeck, mit dem uns mittlerweile eine jahrelange enge musikalische Zusammenarbeit verbindet, dass er bei den International Classical Music Awards 2018 als "ARTIST OF THE YEAR" ausgezeichnet wurde. Mehr Infos dazu finden Sie auf der ICMA Homepage, sowie hier und hier

Außerdem gab es für Manfred Honeck bei der diesjährigen Verleihung am 28.1.2018 zwei Grammys

Hartmut Haenchen

15. Januar 2018

Herzlichen Glückwunsch Hartmut Haenchen

DIRIGENT DES JAHRES - CONDUCTOR OF THE YEAR
Die Zeitschrift OPERNWELT ernannte auf der Basis der Wahl von 50 Journalisten Hartmut Haenchen (Foto: credit G. Mothes) zum Dirigenten des Jahres 2017.

Im Inhaltsverzeichnis wird unter der Überschrift "Freiheit durch Überforderung" vermerkt: "Jede Note legt er auf die Waagschale. Aber stets mit dem Blick aufs große Ganze. Auf bestechende Art verbindet Hartmut Haenchen Wissen, Werktreue und Präzision." Und bei der zusammenfassenden Bilanz wird vermerkt: "Dass die Abende auf dem Grünen Hügel trotzdem Maßstäbe setzten - 2016 und abermals während des jüngsten Festspielsommers -, ist Hartmut Haenchen zu verdanken, dem Zuchtmeister eines historisch informierten, konturenscharfen, sinnlich-schlanken Wagner-Klangs, der den größtmöglichen Kontrast zu karajanesker Legato-Feierlichkeit markiert. ... Haenchen war es auch, der mit dem Orchester der Opéra de Lyon für atemberaubende "Elektra" und "Tristan"-Erlebnisse sorgte."

Den Titel "Dirigent des Jahres" erhielten bisher Kirill Petrenko, Mariss Jansons, Christian Thielemann, Claudio Abbado u.a.

Der Philharmonische Chor München denkt mit großer Freude an die musikalische Zusammenarbeit zurück, als Hartmut Haenchen mit Franz Schuberts As-Dur Messe und der IX. Beethoven ("Ode an die Freude") bei den Münchner Philharmonikern zu Gast war - und an eine wunderbare gemeinsame Bach-h-moll-Messe mit dem Carl Philipp Emanuel Bach Kammerorchester bei den Dresdner Musikfestspielen:

Bei Ihrer begeisternden musikalischen Herangehensweise können wir gut verstehen, dass die Fachpresse dermaßen begeistert war und freuen uns mit Ihnen! Herzlichen Glückwunsch, Maestro Haenchen!

Mehr Einzelheiten hier:
http://www.haenchen.net/aktuell/…

23. Dezember 2017

Freude, schöner Götterfunken

Am 30. und 31.12. dirigiert Krzysztof Urbanski (Foto links credit Fred Jonny) die Münchner Philharmoniker und den Philharmonischen Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) mit Ludwig van Beethovens Neunter Symphonie ("Ode an die Freude") in der Gasteig-Philharmonie.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programmheft ...

21. Dezember 2017

The Enchanted Wanderer - für uns eine Entdeckung

Wir freuen uns sehr über die Reaktionen des Publikums und der Presse auf unsere Konzerte mit der Oper "The Enchanted Wanderer" von Rodion Shchedrin. Die lange Vorbereitungszeit hat sich gelohnt. Die fantastische Komposition war für uns eine Entdeckung. (Im Bild: Begeisterter Schlussapplaus bei der Premiere am 19.12.2017 im Münchner Gasteig)

Lesen Sie hier mehr ...

18. Dezember 2017

Ökumene-Preis 2017

Das Bayerische Fernsehen übertrug am 18.12. ab 10:55 Uhr live aus der Katholischen Akademie in Bayern die Verleihung des Ökumene-Preises 2017 für Kardinal Reinhard Marx und den Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Heinrich Bedford-Strohm.

Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt vom Philharmonischen Chor München unter der Leitung von Andreas Herrmann mit A-Cappella-Werken des 20. und 21. Jahrhunderts von György Ligeti (1923-2006), Claude 
Debussy (1862-1918), Carl Orff (1895-1982), Hugo Distler (1908-1942) und Jonathan 
Rathborne (*1957).

Sehen Sie die Veranstaltung in der BR-Mediathek ...

Rodion Shchedrin

10. Dezember 2017

"The Enchanted Wanderer" - Konzert-Oper für Mezzosopran, Tenor, Bass, Chor und Orchester

Die letzten Einstudier-Proben unserer großen Besetzung (ca. 120 SATB) finden diese Woche statt. ANDREAS HERRMANN gibt dem Chorklang des PHILHARMONISCHEN CHORES den letzten Schliff, bevor es mit diesem monumentalen, zeitgenössischen Werk in die gemeinsamen Proben mit den MÜNCHNER PHILHARMONIKERn unter VALERY GERGIEVs Stabführung geht.

Die Konzertoper „THE ENCHANTED WANDERER“ von Rodion Shchedrin (Bild links, credit Mariinsky Theater St. Petersburg), uraufgeführt am 19. Dezember 2002 in New York, hat sich rasch einen festen Platz im Musikleben erobert. Tiefe slawische Empfindung und packende Virtuosität zeichnen das Stück wie viele weitere Kompositionen Shchedrins aus. Auch wenn er längst zu einem Weltbürger geworden ist, bleibt der in Moskau Geborene doch ein originär russischer Komponist, dessen Bindung zur Musikfolklore und Dichtung seiner Heimat nie abgebrochen ist. Der Text dieser "Oper für die Konzertbühne" basiert auf einer Legende des großen russischen Erzählers NIKOLAI S. LESKOV und erzählt von einem verzauberten Pilger. Drei Gesangssolisten, die für Kristina Kapustinskaia eingesprungene EKATERINA SERGEEVA, Mezzosopran, ANDREI POPOV, Tenor und SERGEI ALEKSASHKIN, Bass, sowie großer Chor und Orchester schildern das dramatische Geschehen in farbenreichen musikalischen Bildern.

Vorbericht Süddeutsche Zeitung vom 10.11.2017

Details zu den Konzerten hier ...

zum Programmheft ...

Ton Koopman

09. Dezember 2017

Weihnachtsoratorium

Sechs Kantaten, geschrieben für die Feiertage vom 1. Weihnachtstag 1734 bis zum Dreikönigstag 1735, bilden zusammen das „Weihnachtsoratorium“. War zu Zeiten Bachs eine Aufführung der einzelnen Teile in sechs Gottesdiensten des Weihnachtsfestkreises vorgesehen, werden heute meist ausgewählte Teile aufgeführt. Bach verwendet im Weihnachts-Oratorium dieselben musikalisch-dramatischen Formen wie in seinen oratorischen Passionen (Matthäus- und Johannes-Passion) und Oratorien (Himmelfahrts-Oratorium und Oster-Oratorium), legt den Schwerpunkt aber auf das Lyrische und Kontemplative. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.

In der Philharmonie sang der Philharmonische Chor am 7./8. und 9.12.2017 gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern, Christina Landshamer, Sopran, Wiebke Lehmkuhl, Alt, Tilman Lichdi, Tenor und Michael Volle, Bass unter der Leitung von Ton Koopman (Foto Eddy Posthuma de Boer links)

Pressestimmen finden Sie hier ...

13. September 2017

Saisonstart

Herzlich Willkommen zur Saison 2017-2018! Der Philharmonische Chor München beginnt heute nach der Sommerpause wieder mit seiner Probenarbeit und wird in dieser Saison ein interessantes, breit gefächertes Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Rodion Shchedrin, György Ligeti, Claude Debussy, Carl Orff, Claudio Monteverdi, Hugo Distler, Jonathan Rathborne, Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler, Henryk M. Gorecki, Maurice Duruflé, Wolfgang Amadeus Mozart, Antonin Dvorak, Richard Wagner, Anton Bruckner und anderen anbieten. Aktuelle Neuigkeiten erfahren Sie stets hier auf unserer Homepage - oder abonnieren Sie unseren Newsletter. Bitte bleiben Sie uns gewogen, Ihr Andreas Herrmann, Chordirektor der Münchner Philharmoniker (Bild by Dora Drexel)

08. August 2017

Konzerte 12.04. - 08.07.18 im Vorverkauf

Der Einzelkartenvorverkauf für die Konzerte der Münchner Philharmoniker vom 12. April 2018 bis 08. Juli 2018 hat begonnen.

Erleben Sie z.B. am 15. Mai 2018 in der Gasteig-Philharmonie Bryn Terfel und die Münchner Philharmoniker sowie den Philharmonischen Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann unter Valery Gergiev mit der konzertanten Aufführung von Richard Wagners "Der fliegende Holländer"!

Karten erhalten Sie im Webshop der Münchner Philharmoniker, telefonisch über die KlassikLine
089/54 81 81 400 sowie an allen München Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen.
Sichern Sie sich jetzt die besten Plätze! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Kent Nagano

27. Juli 2017

Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren Kent Nagano zum Gewinn des Echo Klassik 2017 als Dirigent des Jahres!

Wir freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen in München mit Gustav Mahlers 3. Symphonie im März 2018, nachdem unsere gemeinsamen Konzerte mit Anton Bruckners f-moll-Messe und der Erstaufführung von George Benjamins "Dream of the Song" im vergangenen Jahr so sensationell gelungen und erfolgreich waren.

Lesen Sie mehr ...

Britten War Requiem CD - Lorin Maazel, Toby Spence, Hanno Mueller-Bachmann

11. Juli 2017

Veröffentlichung War Requiem

Das "War Requiem" von Benjamin Britten mit den Münchner Philharmonikern und dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) unter Lorin Maazel ist nun online, zB über Apple oder Amazon, erhältlich.