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19. Juli 2022

Ab heute Karten für den Herbst erhältlich

Für die Konzerte der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chores in 2022 nach der Sommerpause sind ab heute Karten erhältlich.

Das betrifft vier gemeinsame Projekte:
Am 16./17.9.2022: Zur Eröffnung der Saison ein Programm unter der Leitung von Oksana Lyniv mit Werken von Sofia Gubaidulina, Max Reger und Richard Wagner (Ausschnitte aus "Parsifal")

Am 18./19.11.2022: Neben Tschaikowskys 5. Symphonie zwei romantische Chorwerke: Das "Schicksalslied" von Johannes Brahms und das Hebbel-"Requiem" von Max Reger unter der Leitung von Nathalie Stutzmann

Am 10./11.12.2022: Mahlers 3. Symphonie unter der Leitung von Robin Ticciati

Am 30./31.12.2022: Beethovens 9. Symphonie unter der Leitung von Maxim Emelyanychev

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Infos zur Saison 2022/23

18. Juli 2022

Saisoneröffnung - Konzerte mit Oksana Lyniv am 16./17.9.2022

Mit Sofia Gubaidulina, der Grande Dame der zeitgenössischen Musik, und mit Oksana Lyniv am Pult läuten zwei Frauen die neue Saison der Münchner Philharmoniker ein. Gubaidulinas gewaltige Tondichtung »Der Zorn Gottes« wurde 2020 während eines überraschend verhängten Lockdowns in Wien uraufgeführt – in einem leeren Konzertsaal und »nur« als Videostream. Oksana Lyniv leitete die Uraufführung und wird nun Gubaidulinas musikalische Wutrede wenige Tage nach der deutschen Erstaufführung in München präsentieren. Die ukrainische Dirigentin ist nicht nur die erste Frau, die bei den Bayreuther Festspielen am Pult stand. Sie ist auch die erste Chefin eines italienischen Opernhauses, nämlich in Bologna, ausgerechnet dort, wo Wagners »Parsifal« 1914 erstmals außerhalb von Bayreuth aufgeführt werden durfte. »Parsifal« steht sinnbildlich für eine gebeutelte Gesellschaft in Erwartung auf eine bessere Welt und schlägt damit inhaltlich eine Brücke zu Max Regers »An die Hoffnung«. Auf den spätromantischen Werken Regers liegt ein Fokus in der Saison 2022/23, ein später Dank an den Komponisten, der sich zu Beginn des Ersten Weltkriegs, als die Zukunft der Münchner Philharmoniker auf dem Spiel stand, für das Orchester einsetzte.

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03. Juli 2022

... und es ward Licht

Haydns Oratorium als Abschluss zum Tag der Nachhaltigkeit am 26. Juni 2022 (mit verbindenen Worten von Prof. Dr. Harald Lesch) war unter der Leitung der jungen Münchner Dirigentin Sonja Lachenmayr ein voller Erfolg.

klassik.com vom 29.6.2022: Sonja Lachenmayr gab mit dem Konzert ihr Debüt bei den Münchner Philharmonikern. Die 30-jährige Dirigentin wusste die fragmentierte Konstellation der Profis gemischt mit Jugendlichen gut zusammenzuhalten, (...) Das dynamische und ausdrucksstarke Dirigat riss Chor und Orchester mit, besondere Beachtung schenkte sie dabei Gestaltung und Phrasierung der Chorpartien. Der Philharmonische Chor, einstudiert von Andreas Herrmann, konnte im Forte mit seiner gewohnten Stimmgewalt glänzen (...)

MM vom 28.6.2022: Juwel der Auf­füh­rung ist in sei­ner Mu­si­ka­li­tät und Klang­schön­heit der Phil­har­mo­ni­sche Chor (Ein­stu­die­rung: An­dre­as Herr­mann), der sich hör­bar als Prot­ago­nist ver­steht. Und wie As­tro­phy­si­ker Ha­rald Lesch in Kurz­re­fe­ra­ten Tief­gang mit Humor, Nach­denk­lich­keit mit Un­ter­hal­tung ver­bin­det, gibt dem Abend die idea­le Ab­run­dung.

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25. Juni 2022

Der Philharmonische Chor unterstützte in Zusammenarbeit mit den Münchner Philharmonikern beim 360-Grad Festival den von Spielfeld Klassik initiierten

"Symphonic Mob":

Am Samstag, den 25. Juni um 15 Uhr erklangen in der Eingangshalle C der Isarphilharmonie unter anderem Giuseppe Verdis "Va pensiero" aus der Oper "Nabucco", Der "Pomp and Circumstande March No1" von Edward Elgar und Ausschnitte aus Gustav Holsts "Planets" - mit über 300 Mitwirkenden (Bild unten).


11. Mai 2022

Joseph Haydn - Die Schöpfung

Zum "Tag der Nachhaltigkeit" am Sonntag, den 26. Juni 2022 veranstalten die Freunde und Förderer der Münchner Philharmoniker um 18 Uhr in der Isarphilharmonie ein besonderes Konzert, bei dem der bekannte Physiker Prof. Dr. Harald Lesch auf verschiedene Aspekte der "Schöpfung" eingeht. Das bekannte Oratorium von Joseph Haydn musizieren, neben dem Philharmonischen Chor in der Einstudierung von Andreas Herrmann, Mitglieder der Münchner Philharmoniker und ihrer Orchesterakademie sowie ihres Patenorchesters, dem Odeon-Jugendsinfonieorchester München, die Solistinnen und Solisten Julia Duscher und Flore van Meersche, Sopran, Thomas Kiechle, Tenor, Jonas Müller, Bariton und Manuel Winckhler, Bass unter der Leitung der Dirigentin Sonja Lachenmayr (Bild)

Karten und weiter Infos ...

(Bild oben - Generalprobe zum Brahms-Requiem in der Isarphilharmonie)


20. April 2022

Reaktionen auf das Brahms Requiem

SZ: "Trost im Gesang" - Auf dem Rang über der Bühne zum Rücken der Münchner Philharmoniker erhebt sich der gut 80-köpfige Philharmonische Chor München, dessen Gesänge - einstudiert von Andreas Herrmann - Dirigent Paavo Järvi in engem Kontakt auffängt und mit dem Orchester und den Gesangssolisten Mari Eriksmoen und Matthis Goerne eint.

MM: Järvi geht mit den Münchner Philharmonikern und dem an diesem Abend in Ausnahmeform singenden Philharmonischen Chor einen anderen Weg. (...) Järvi hat tief in die Partitur und den Text hineingelauscht. Ergebnis ist eine sehr flüssige, flexible Deutung, fast ohne Imponiergehabe. (...) Der Chor (...) von Andreas Herrmann zu einer vielschichtigen, balancierten, nie überreizten Interpretation animiert (...) Große Begeisterung, als ob man das Stück dringend gebraucht habe.

AZ: Überlegene Ruhe - Unter der Leitung von Paavo Järvi überzeugen die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München mit Johannes Brahms' "Ein deutsches Requiem" in der Isarphilharmonie (...) Der von Andreas Herrmann einstudierte Chor tönte warm vom Balkon und vereinte sich mit dem Orchester in einer gemeinsamen Klangvorstellung

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06. April 2022

Ein deutsches Requiem

»Ein deutsches Requiem« von Johannes Brahms ragt gleichsam als beispielloser Monolith aus der Musiklandschaft des 19. Jahrhunderts heraus. Schon allein die deutschsprachige Textauswahl bricht mit der traditionellen Form der liturgischen Totenmesse. Auch zur Gattung des Oratoriums gibt es nur vereinzelte Bezüge. Was aber das Werk von Brahms vor allen anderen Dingen so einzigartig macht, ist seine geistige Haltung. Während im katholischen Requiem um das Seelenheil des Verstorbenen gebeten wird und die evangelischen Trauermusiken mit froher Zuversicht die Auferstehung des Toten besingen, stehen hier die Hinterbliebenen im Mittelpunkt. Ihrer Trauer und ihrem Schmerz widmet Brahms seine ganze Aufmerksamkeit. »Ich habe meine Trauermusik vollendet als Seeligpreisung der Leidtragenden«, so Brahms und prägte damit eine neue, humanistische Auslegung der Requiem-Tradition.

Am 13. und 14. April, jeweils um 20 Uhr in der Isarphilharmonie unter Paavo Järvi (Bild) - weitere Infos, Karten und Programmheft-Download hier ...

01. März 2022

München trennt sich von Chefdirigent Valery Gergiev

Es wird damit ab sofort keine weiteren Konzerte der Münchner Philharmoniker unter seiner Leitung geben.

Der Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev, hat auf das Schreiben von Oberbürgermeister Reiter nicht geantwortet.
Dazu Oberbürgermeister Reiter (Foto M. Nagy Presseamt):

(1.3.2022) »München trennt sich von Chefdirigent Valery Gergiev. Es wird damit ab sofort keine weiteren Konzerte der Münchner Philharmoniker unter seiner Leitung geben. Valery Gergiev hat sich trotz meiner Aufforderung, 'sich eindeutig und unmissverständlich von dem brutalen Angriffskrieg zu distanzieren, den Putin gegen die Ukraine und nun insbesondere auch gegen unsere Partnerstadt Kiew führt', nicht geäußert.

Ich hätte mir erwartet, dass er seine sehr positive Einschätzung des russischen Machthabers überdenkt und revidiert. Das hat er nicht getan. In der aktuellen Situation wäre aber ein klares Signal für das Orchester, sein Publikum, die Öffentlichkeit und die Stadtpolitik unabdingbar gewesen, um weiter zusammenarbeiten zu können. Nachdem dies nicht erfolgt ist, bleibt nur eine sofortige Trennung. Alles weitere werden wir so schnell wie möglich klären.«

14. Februar 2022

Pressestimmen Mozart-Requiem

Die Reaktionen von Publikum (75% fühlt sich subjektiv deutlich voller an, als die Silvester zugelassenen nur 25% Auslastung) und Presse auf unser erstes Konzert mit dem Mozart-Requiem unter Philippe Herreweghe, ließen unser Herz höher schlagen:

SZ: ... konzentriert sich Herreweghe auf einen makellosen Klang, einen extrem gut vorbereiteten Chor und ein höchst diszipliniertes Orchester.

MM: Als beim "Requiem" aus knapp 70 Kehlen das machtvolle "Kyrie eleison" erschallte, danach aber trotzdem noch Steigerungspotential für das erbarmungslos hereinbrechende Dies irae" blieb, zeigte sich eindrucksvoll, wie differenziert Philippe Herreweghe bei seiner packenden Interpretation selbst in extremen Momenten wie diesen zu arbeiten verstand.

AZ: Einen echten Verlust aber hätte es bedeutet, den fabelhaften Philharmonischen Chor München nicht gehört zu haben. Vom Balkon herab entfaltet er seine volle Pracht: einen warmen, doch transparenten Gesamtklang, zusammengesetzt von kraftvollen Stimmregistern (Tenöre!), die höchste sprachliche Plastizität mit maximaler Farbigkeit verbinden (Einstudierung: Andreas Herrmann).

BR-Klassik: ... klangschön und dynamisch sehr differenziert. - In den Chor-Fugen öffnen und schließen sich die Bögen, das Ganze ist immer viel mehr als die Summe der Details.

klassik.com: Bestens aufgelegt ist der von Andreas Herrmann einstudierte Philharmonische Chor München, das zeigt sich etwa im erhaben strahlenden „Sanctus“, den kraftvollen „Quam olim Abrahae“-Einwürfen oder den subtilen Pianissimo-Sphären und Crescendi des „Lacrimosa“.

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12. Februar 2022

Weitere Karten für die Konzerte am 12. und 14.2. mit Philippe Herreweghe

Nach der Erhöhung der möglichen Konzertsaalauslastung auf 75% stehen für die Konzerte am 12. und 14.2., die bereits ausverkauft waren, kurzfristig weitere Karten zur Verfügung. Unter der Leitung von Philippe Herreweghe (Bild links, credit Michiel Hendryckx) stehen Wolfgang Amadeus Mozarts "Prager Symphonie" und sein "Requiem" auf dem Programm.

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30. Januar 2022

Bundesverdienstmedaille

Unserem Ehrenmitglied Rolf Stubenrauch wurde am 14. Januar 2022 unter anderem wegen seiner jahrelangen ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand und für den Philharmonischen Chor München von Herrn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bundesverdienstmedaille durch die 3. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Frau Verena Dietl, übergeben

Foto von der Verleihung (Credit: Quellenangabe: Landeshauptstadt München – Nagy)

Mozartrequiem

26. Januar 2022

Mozart-Requiem mit Philippe Herreweghe

Mozarts Requiem, seine letzte, von zahlreichen Mythen und Legenden umrankte Komposition, ist eine der ergreifendsten Vertonungen der lateinischen Totenmesse. Nur etwa zwei Drittel des Requiems stammen tatsächlich aus Mozarts Feder. Bei seiner Vervollständigung griff Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr auf heute verlorene Skizzen, vielleicht auch auf mündliche Anweisungen Mozarts zurück. Dessen ungeachtet ist das Requiem eines der bedeutendsten Werke des Salzburger Genies. Für eine historisch versierte Interpretation sorgt kein geringerer als Philippe Herreweghe, der auf diesem Feld seit Jahrzehnten Maßstäbe setzt.

Samstag, 12.02.2022, 19 Uhr, Isarphilharmonie
Montag, 14.02.2022, 20 Uhr, Isarphilharmonie

WOLFGANG AMADEUS MOZART
38. Symphonie »Prager Symphonie«

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Requiem

HANNA-ELISABETH MÜLLER, Sopran
EVA ZAÏCIK, Mezzosopran
MAURO PETER, Tenor
TAREQ NAZMI, Bass

PHILHARMONISCHER CHOR MÜNCHEN
(Einstudierung: ANDREAS HERRMANN)

MÜNCHNER PHILHARMONIKER
PHILIPPE HERREWEGHE, Dirigent

weitere Infos und Karten hier ...

Fotos vom Gasteig Weihnachtskonzert in der Münchner Isarphilharmonie am 24.12.2021 (credit: gasteig GmbH)

Auf dem Programm standen Werke von Händel, Sandström, Rutter, Willcocks, Buchenberg, Mascagni, Puccini und anderen - sowie internationale Weihnachtslieder. Unter der Leitung von Andreas Herrmann musizierten der Philharmonische Chor München, das Arcis Saxophonquartett, Hansjörg Albrecht am Klavier, Cornelia Lanz, Mezzosopran, Nutthaporn Thammati, Tenor und Christian Benning, Percussion. Den Abend moderierte Anouschka Horn.


18. Dezember 2021

Ludwig van Beethoven - IX. Symphonie am 30. und 31. Dezember

Wie könnte das Jahr besser ausklingen als mit der »Ode an die Freude«! Beethoven hat seinen Appell an die Menschlichkeit in eine mitreißende musikalische Form gegossen. Und die Botschaft der »Neunten« hat nichts von ihrer Aktualität verloren. Der bewährte Partner der Münchner Philharmoniker auch in diesem Konzert in der Isarphilharmonie ist der Philharmonische Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann).

Mit Lenneke Ruiten, Idunnu Münch, Michael Spyres und Brian Mulligan, bringt ein exzellentes Solistenquartett im Schlusssatz Beethovens Wunsch nach Brüderlichkeit zum Ausdruck. Auch Antonello Manacorda (Bild credit Nikolai Lund) debütiert mit diesen Konzerten bei den Münchner Philharmonikern. Als Chef der Potsdamer Kammerphilharmonie hat er eine beeindruckende und hochgelobte Diskografie vorgelegt. An den großen Opernhäusern der Welt, von New York bis Paris, ist er bereits regelmäßig zu Gast.

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17. November 2021

Weihnachten im Gasteig

Das traditionelle Weihnachtskonzert des Gasteig lädt auch in diesem Jahr am 24.12.2021 um 16 Uhr wieder zu einem beschaulichen Abend – zum ersten Mal in der Isarphilharmonie!

Mit Geschichten, amerikanischen Weihnachtsklassikern und klassischer Musik von Georg Friedrich Händel, Jan Sandström, Adolphe Adam u. a. stimmt es das Publikum auf besinnliche Festtage ein.

Cornelia Lanz, Mezzosopran
Nutthaporn Thammati, Tenor
Hansjörg Albrecht, Klavier
Anouschka Horn, Moderation

Arcis Saxophon Quartett
Philharmonischer Chor München

Leitung: Andreas Herrmann

03. November 2021

Presse-Echo

zu den Konzerten der Münchner Philharmoniker am 30. und 31. Oktober 2021 unter der Leitung von Andrea Marcon:

Süddeutsche Zeitung:
Von Vivaldi ist (…) das berühmte D-Dur-Gloria zu hören, mit einem verlässlich exzellenten Philharmonischen Chor, den Marcon so farbig abtönt, als würde er die Register einer Orgel bedienen, und glänzenden Solistinnen.

Münchner Merkur:
Ähnliche Freude bereitete nach der Pause das vom groß besetzten Philharmonischen Chor kraftvoll intonierte „Gloria" von Antonio Vivaldi, selbst wenn man im neuen Saal gerade bei solchen sakralen Kompositionen manchmal gern mehr Nachhall hätte. Trotzdem setzte Marcon auch hier auf subtile dynamische Nuancen, die vom Chor ebenso feinfühlig umgesetzt wurden wie von Altistin Rachele Raggiotti und der derzeit regierenden Barock-Königin, Sopranistin Julia Lezhneva, die das Publikum mit feinen Trillern nach allen Regeln der Gesangskunst bezirzte.

Abendzeitung:
Warm und schön gefärbt - Je länger das Gloria von Antonio Vivaldi dauert, desto mehr staunt man darüber, wie scheinbar mühelos sich beim Philharmonischen Chor die einzelnen Register deutlich abzeichnen, bis hin zu den Alten und Bässen, die sich sonst gern im Tutti aufgehen. Anders als in der alten Philharmonie, so Chordirektor Andreas Herrmann, liegt im neuen Raum die Schwierigkeit darin, die Stimmen zu einer Einheit zu verschmelzen. Hier ist das tatsächlich gelungen: Der Gesamtklang ist phänomenal transparent, blütenrein intoniert, aber eben auch warm und schön gefärbt.

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Andrea Marcon

25. Oktober 2021

Vivaldi

Am kommenden Wochenende steht Alte Musik auf dem Programm in der Isarphilharmonie. Als ausgewiesener Spezialist der historischen Aufführungspraxis leitet Andrea Marcon (Foto - credit Marco Borggreve) ein Programm mit Werken aus dem Barock und der Wiener Klassik. Für die passende Transparenz und Klangbalance kann er sich dabei auf die detailliert geplante Akustik der Isarphilharmonie verlassen. Wie sämtliche geistlichen Werke Antonio Vivaldis geriet auch das Gloria in D-Dur für fast zwei Jahrhunderte völlig in Vergessenheit, bis es 1926 als Teil eines Sensationsfunds wiederentdeckt wurde. Es bildet den Schlusspunkt des Programms, das wir am Samstag, den 30. Oktober um 19 Uhr und am Sonntag, den 31. Oktober um 11 Uhr aufführen werden. Der Philharmonische Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann) musiziert unter der Leitung von Andrea Marcon gemeinsam mit Julia Lezhneva, Sopran, Rachele Raggiotti, Mezzosopran und den Münchner Philharmonikern.

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leere Isarphilharmonie - dunkel

11. Oktober 2021

Die Eröffnung der Isarphilharmonie - etwas Neues wagen

Am Eröffnungswochenende der Münchner Isarphilharmonie 8.-10.10.2021 war der Philharmonische Chor in vier Konzerten, drei davon unter der Leitung von Chefdirigent Valery Gergiev, an der Aufführung von so unterschiedlichen Werken wie Rodion Shchedrin: "Der versiegelte Engel" (1. Satz), Maurice Ravel: "Daphnis et Chloé" (2. Suite), Gavin Bryars: "Jesus Blood Never Failed Me Yet" und Terry Riley: "In C" beteiligt.

Neben der fantastischen Akustik erfreuen positive Stimmen und Reaktionen aus Presse und Publikum unser Herz - wie zum Beispiel:

FAZ vom 10.10.2021: "Der Philharmonische Chor München klang im Auszug aus dem „Versiegelten Engel“ von Rodion Schtschedrin tadellos: weder verwaschen noch zersplittert, stets deutlich und mit innerer Leuchtkraft."

AZ vom 10.10.2021: "Den besten Eindruck hinterließ - neben dem Soloflötisten Michael Martin Kofler - der auf einer Galerie hinter dem Orchester platzierte Philharmonische Chor in Rodion Shchedrins "The Sealed Angel": Es könnte sein, dass die hohe Qualität des von Andreas Herrmann geleiteten Chors erst hier richtig hörbar werden wird."

Welt vom 9.10.2021: "Der Unisono-Ausschnitt mit Flöte aus dem „Versiegelten Engel“ von Gergievs sich mit 89 Jahren noch rüstig erhebenden Leibkomponisten Rodion Schtschedrin rückt mit beschwörend langsamer, neoorthodoxer Kirchenlinearität den von der Empore singenden Chor ins beste Klanglicht."

BR-Klassik vom 8.10.: "Isarphilharmonie eröffnet: "Man kann nur sagen sensationell" "
und vom 9.10. "(...) in Ravels klangmagischer Orchestersuite aus "Daphnis et Chloé", kitzelt‘s im Ohr. Das ist wirklich phantastisch."

SZ vom 9.10.: "Der Kritiker sitzt mitten im Raum in Reihe 17 (...). In Reihe 17 (...) klingt der auf halber Höhe über dem Orchester positionierte Philharmonische Chor am besten. Der Chorklang ist weich und dunkel und hat Körper."

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23. April 2021

neue CD - Joseph Haydn: »Die Schöpfung«

Joseph Haydn (1732–1809): »Die Schöpfung« Hob. XXI:2
Oratorium in drei Teilen für Solostimmen, Chor und Orchester
Text: Gottfried van Swieten nach John Miltons »Paradise Lost

MOJCA ERDMANN, Sopran (Gabriel & Eva)
DMITRY KORCHAK, Tenor (Uriel)
RENÉ PAPE, Bass (Raphael & Adam)
PHILHARMONISCHER CHOR MÜNCHEN, Einstudierung: Andreas Herrmann
MÜNCHNER PHILHARMONIKER
ZUBIN MEHTA

Haydns »Schöpfung« gilt als Meilenstein in der Geschichte des Oratoriums - in der Geschichte der Münchner Philharmoniker setzte wiederum Zubin Mehta einen Meilenstein, als er 2004 zum ersten und bislang einzigen Ehrendirigenten des Orchesters ernannt wurde. Anlässlich seines 85. Geburtstages wird mit Haydns »Schöpfung« unter Zubin Mehtas Leitung nun eine ganz besondere Einspielung veröffentlicht, welche die besondere Beziehung zwischen Dirigent und Orchester hörbar macht. Denn wann immer Zubin Mehta am Pult steht, wird die jahrzehntelange tiefe Verbundenheit zwischen ihm und den Münchner Philharmonikern spürbar. Haydn thematisiert in seiner »Schöpfung« mit schwunghafter Leichtigkeit die Erschaffung der Welt, wie sie das erste Kapitel der Genesis erzählt. Seine Botschaft, die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung zu erkennen und zu bewahren, bleibt zeitlos gültig. »...und es ward Licht !« ist damit ein sinnbildliches Synonym für die Aufnahme dieses Meisterwerks mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung ihres Ehrendirigenten Zubin Mehta.

RECORDING: Philharmonie im Gasteig, 22–24. Juni 2019
PRODUCER: Johannes Müller
BALANCE ENGINEER: Gerald Junge
EDITING ENGINEER: Ephraim Hahn
MASTERING ENGINEER: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker

Hier als CD oder Digital erhältlich ...

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