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05. Juli 2024

Herrliches Ambiente bei den Internationalen Konzerten Wolfegg

Die barocke Wolfegger Pfarrkirche St. Katharina in Wolfegg bot einen würdevollen Rahmen für das abschließende Kirchenkonzerte der 34. Internationalen Konzerte Wolfegg (Foto von der Generalprobe). In der ausverkauften Kirche feierte nach dem stimmungsvollen Ausklingen der Glocken am Ende des Konzertes ein begeistertes Publikum die Darbietung des Philharmonischen Chores München (Einstudierung: Andreas Herrmann) und der Deutschen Radiophilharmonie unter der Leitung von Manfred Honeck.

Die Vorarlberger Nachrichten titelten "Manfred Honeck bezauberte bei den Vorarlberger Konzerten" und schrieben weiter: (...) Tief zur Seele sprach das sonntägliche Kirchenkonzert in der barocken Pfarrkirche St. Katharina. Hier kamen zur Deutschen Radio Philharmonie der Philharmonische Chor München und ein junges Solistenquintett. In wunderbar inniger Pianokultur sang der Chor eingangs Anton Bruckners Motetten „Locus iste“ und „Ave Maria“, eine strahlend aufleuchtende und sanft verglühende Preziose war das Adagio aus Bruckners Streichquintett F-Dur, das Honeck für großes Orchester bearbeitet hatte. Im Zentrum des Konzerts stand Schuberts letzte, wenige Monate vor seinem Tod komponierte Messe Es-Dur, eine Messe, deren Wechsel von kraftvoller Urgewalt und stiller Andacht Honeck ausdrucksvoll erleben ließ. In spannendem Dialog standen Chor und Orchester, ein wiegendes Terzett war das „Et incarnatus est“ von Sopran und zwei Tenören, eingebettet in das „Crucifixus est“ des Chores. Erst im Benedictus und im Agnus Dei lässt Schubert noch einmal die Solisten zum Chor treten. Ein wunderbarer Abschluss der diesjährigen Wolfegger Konzerte.

Das Konzert wird am 5.8. im ARD-Konzert im Radio gesendet - Details hierzu ...

03. Juli 2024

Neuer Intendant

Florian Wiegand (Bild - credit Jan Saurer) wird neuer Intendant der Münchner Philharmoniker und Nachfolger von Paul Müller. Dies hat heute der Münchner Stadtrat entschieden. Der Philharmonische Chor München gratuliert sehr herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Florian Wiegand studierte Kulturmanagement in Potsdam, Leicester (GB) und an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA). Seit 2012 ist er Konzertchef der Salzburger Festspiele. 2016 hat er dort zusätzlich noch die Leitung der Medienabteilung der Festspiele übernommen. Er hat die renommierte Konzertreihe zum Festspielbeginn, die „Ouverture spirituelle“, sowie Komponist*innenschwerpunkte zu Pierre Boulez, Galina Ustwolskaja, Pascal Dusapin, George Enescu, Morton Feldman, Beat Furrer, Gérard Grisey, Wolfgang Rihm u.a. gestaltet.

Zuvor war er von 2001 an für das damals neue Konzerthaus Dortmund tätig, wo er eine Chorakademie gründete, die Marketingabteilung aufbaute sowie Sponsoring- und Fundraisingprojekte mitentwickelte. Ab 2005 übernahm er die Leitung des Künstlerischen Betriebsbüros und der Konzertplanung. Zu seinen Schwerpunkten gehörte die Entdeckung junger Künstler:innen für die Reihe „Junge Wilde“ sowie die Entwicklung von mehrjährigen Künstlerresidenzen und Festivals (genannt „Zeitinseln“). Florian Wiegand ist Jurymitglied des Herbert von Karajan Young Conductors Award der Salzburger Festspiele und unterrichtet seit 2019 regelmäßig im Studiengang Executive Master in Arts Administration an der Universität Zürich.

20. Juni 2024

Franz Schuberts große Es-Dur-Messe ...

... hatte der Komponist selbst nie gehört.

Der Komponist verstarb im November 1828 im Alter von 31 Jahren: Diese Messe, seinen Schwanengesang, hatte er im Juli desselben Jahres vollendet. Zur Uraufführung kam es erst im Oktober 1829 unter der musikalischen Leitung seines Bruders Ferdinand Schubert. Obwohl nun schon beinahe 200 Jahre alt, wirkt diese Messe an manchen Stellen ausgesprochen modern. Die Gesamtarchitektur erinnert an nichts Geringeres als Beethovens Missa solemnis, Schuberts Verehrung für die Meister Bach, Mozart und Beethoven spiegelt sich auch in umfangreichen Fugen wieder, die sich mit innigen homophonen Abschnitten abwechseln.

Die Messe galt zunächst als etwas sperrig, was daran lag, das Schubert mit dieser Komposition musikalisches Neuland betrat und sich von den Konventionen seiner Zeit löste - nichtsdestotrotz fand das Publikum großen Gefallen an der Messe, sie wurde nach der Uraufführung noch einige Male wiederholt, später setzte sich Johannes Brahms für diese Messe ein und ermöglichte es, dass das Werk 1865 in Leipzig im Druck erscheinen konnte.

Wir führen Franz Schuberts große Es-Dur-Messe gemeinsam mit der Deutschen Radiophilharmonie unter der Leitung von Manfred Honeck bei den Internationalen Konzerten in Wolfegg am 30. Juni um 17 Uhr auf. Außerdem stehen Motetten von Anton Bruckner auf dem Programm. Die intensiven Proben dazu haben gestern unter der Leitung von Chordirektor Andreas Herrmann begonnen. (Foto: Manfred Honeck und Andreas Herrmann backstage in Wolfegg)

19. Juni 2024

Pressestimmen zu Kolokola

SZ: Nach farbigstem Orchesterbrausen, das Himmel und Hölle in die Isarphilharmonie gebracht hat, bleibt am Ende allein die menschliche Stimme. Der Philharmonische Chor München singt in den abgedunkelten Saal das Vaterunser der russischen Orthodoxie in einer Version von Nikolai Kedrov. Der exzellent disponierte Chor liefert dadurch das Schlusstableau eines athmosphärisch dichten Abends (...)

MM: (...) was immer bei Nikolay Kedrovs Vater unser Vertonung als Chor-Zugabe geschah: Es war - schlicht, wahr, tief den Blick ins Ewige - reine Zauberei.

AZ: (...) Ohne jemals forcieren zu müssen, allein durch Substanz, gewinnt der Philharmonische Chor München gegenüber den instrumentalen Massen Format, sogar in der akustisch gnadenlos trocken-direkten Isarphilharmonie. Dem Chordirektor Andreas Herrmann ist es gelungen, die einzelnen Register zu einem konturierten Ganzen zu verdichten, in dem auch die eindrucksvoll locker in die höchsten Lagen geführten Soprane die unteren Stimmen nicht überwölben. (...)

Lesen Sie die kompletten Besprechungen hier ...

08. Juni 2024

Heute Derniere: "Kolokola" von Sergej Rachmaninow

Zur monumentalen Chorsymphonie »Die Glocken« wurde Rachmaninow inspiriert von Edgar Allan Poes gleichnamigen Gedicht, in dem der unterschiedliche Klang von Schlitten-, Hochzeits-, Feuer- und Totenglocken bildreich dargestellt wird. Die Glocken stehen jeweils für die unterschiedlichen Lebensabschnitte des Menschen. Geschickt vermied es Rachmaninow, mit Glockenspiel und ähnlichen Schlaginstrumenten den Klang der Glocken lautmalerisch zu imitieren – stattdessen bringen Chor, Vokalsolisten und Orchester die Glocken meisterhaft zum Klingen. Dirigent ist Lorenzo Viotti.

Letztmals heute 19 Uhr in der Isarphilharmonie - wenige Restkarten hier und an der Abendkasse...

01. Juni 2024

Der PhilChor im Juni

Mit dem Juni 2024 steht uns ein musikalisch erfüllter Sommermonat bevor. Wir starten dieses Wochenende mit intensiven Vorbereitungsproben mit unserem Chordirektor Andreas Herrmann für

Sergej Rachmaninoff: Kolokola ("Die Glocken")
das unter der Leitung von Lorenzo Viotti am 7. und 8. Juni gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern in der Isarphilharmonie zu Gehör kommt.
weitere Infos dazu ...

Am 16.6. heißt es gemeinsam mit "Spielfeld Klassik": Mitsingen und Mitspielen erlaubt - Auf zum "Symphonic Mob", bei dem unter anderem Werke wie das "Dies irae" aus dem Verdi Requiem und das berühmte Händel-Halleluja aufgeführt werden:
Infos hier ...

Und Ende Juni sind wir zu Gast bei den Internationalen Wolfegger Konzerten. Hier können Sie uns in der wunderschönen Pfarrkirche St. Katharina (Bild credit Helmut Voith) im festlichen Kirchenkonzert am 30.6. gemeinsam mit der Deutschen Radiophilharmonie unter der Leitung von Manfred Honeck hören. Auf dem Programm stehen Motetten von Anton Bruckner und die große Es-Dur Messe von Franz Schubert
Infos dazu hier ...

07. Mai 2024

An die Freude

Vor zweihundert Jahren, am 7.5.1824, wurde die Sinfonie Nummer 9 Opus 125 in c-moll von Ludwig van Beethoven im Wiener Theater am Kärntnertor uraufgeführt. Diese Sinfonie bezog zum ersten Mal in der Geschichte menschliche Stimmen in eine Sinfonie ein und endete mit der "Ode an die Freude" ("Freude schöner Götterfunken"), der späteren Europahymne. Ursprünglich sollte Beethoven selbst die Uraufführung leiten. Wegen seines stark verschlechterten Gehörs übernahm das Dirigat Michael Umlauf. Doch die ganze Zeit über stand Beethoven an Umlaufs Seite und versuchte, die Tempi für die verschiedenen Sätze zu bestimmen.

Bei den Münchner Philharmonikern haben wir die "Neunte" beinahe jährlich an Silvester auf dem Programm, da haben wir schon manche Tempi erlebt, denn Beethoven konnte leider in den letzten 197 Jahren den Dirigenten nicht mehr bei der Wahl der richtigen Tempi zur Seite stehen.

Mit dem berühmten Werk unternehmen wir zur Feier des Jubiläums dieses Jahr im Oktober eine Europatournee - mit Konzerten in Italien, in Pistoia (23.10.), Perugia (24.10.) und Rimini (25.10.), sowie abschließend am 27.10. in der Hamburger Elbphilharmonie. Die Tournee unternehmen wir gemeinsam mit dem exzellenten Orchester "Leonore" Pistoia unter der Leitung von Daniele Giorgi. Wer uns lieber in München mit diesem Werk hören möchte, hat bei den Silvesterkonzerten der Münchner Philharmoniker am 29./30. und 31.12.2024 (Dirigent: Nicholas Collon) dazu Gelegenheit.

03. April 2024

Pressestimmen zu Oedipus Rex

SZ: Doch wie es sich für eine antike Tragödie gehört, ist der eigentliche Star der Chor: Die (hier ausschließlich gefragten) Männer des Philharmonischen Chors vereinen in der Einstudierung von Andreas Herrmann kantige Textdeutlichkeit, rhythmische Präzision, klangliche Strahlkraft und dynamische Flexibilität und lassen damit die monströse Wucht des Schicksals zur unmittelbaren Erfahrung werden.

AZ: Wie viele Mitglieder des Männerchors des Philharmonischen Chores München eine klassische Ausbildung im Lateinischen erhalten haben, wissen wir nicht. Wenige können es nicht gewesen sein, denn in dieser Aufführung von „Oedipus rex" von Igor Strawinsky werden die vielen diffizilen Passagen, die in diesem Opern-Oratorium-Zwitter dem ausschließlich tief besetzten Chor zukommen, exzellent skandiert. Dennoch haftet dem Deklamieren nichts Schulmeisterliches an, weil eine Spezialität des Chordirektors Andreas Herrmann das Verwandeln von Sprache in Musik ist.

Lesen Sie die kompletten Besprechungen hier ...

18. März 2024

Igor Strawinsky: Oedipus Rex

Santtu Matias Rouvali (Foto: credit Marco Borggreve) wird neben Sibelius' 7. Symphonie Strawinskys Opern-Oratorium "Oedipus Rex" am 22. und 23. März in der Isarphilharmonie dirigieren. Es singen u.a. die Herren des Philharmonischen Chores München (Einstudierung: Andreas Herrmann)

Hier erhalten Sie Karten und nähere Infos.

Hier Können Sie das Programmheft herunterladen

26. Februar 2024

Pressestimmen zum Verdi-Requiem am 24. und 25.2. in der Isarphilharmonie

MM: (...) der Chor tönt bemerkenswert balanciert, keine Sekunde überreizt, mit exzellenter Textbehandlung. (...)

SZ: (...) Dirigent Daniele Gatti wirkt demütig vor diesem riesigen musikalischen Apparat: groß besetztes Orchester, großer Chor und vier Gesangssolisten. Dennoch setzt er auf die opernhafte Kraft, mit der Verdi den lateinischen Text der Trauermesse auskomponierte. (...)

AZ: (...) Der - wie üblich - von Andreas Herrmann vorzüglich einstudierte Chor folgte Gattis Vorstellungen mit bewundernswerter, routinefreier Flexibilität und meisterlicher Transparenz. Schon die unbegleitete Stelle "Te decet hymnus" erklang nicht nur durchhörbar, sondern auch sorgfältig schattiert zwischen laut, leise und den Nuancen dazwischen. (...)

25. Februar 2024

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Josef Schmidhuber

In diesen Tagen denken wir bei den Konzerten mit dem Verdi-Requiem an unseren langjähriger früherer Chorleiter, Herrn Josef Schmidhuber (1924-1990). Josef Schmidhuber wurde nur 66 Jahre alt. Er war Vollblut-Musiker, Chorleiter, Organist, Dirigent und Musikpädagoge. Als Chorleiter hatte er neben der Leitung des Philharmonischen Chores München zwölf Jahre lang gemeinsam mit Heinz Mende die künstlerische Leitung des Chors des Bayerischen Rundfunks inne und war Kirchenmusiker an der Herz-Jesu-Kirche in München-Neuhausen.

Am morgigen Montag, den 26.2.2024 hätte er seinen hundertsten Geburtstag gefeiert.

22. Februar 2024

Verdi Requiem unter Daniele Gatti

Derzeit laufen die Proben zum Verdi-Requiem unter Leitung von Daniele Gatti (Foto credit Marco Borggreve) in der Isarphilharmonie auf Hochtouren.

»Was ist Verdis beste Oper? – Sein Requiem.« In der ironischen Antwort auf die Frage verbirgt sich ein wahrer Kern. Denn mit seinen dramatischen und bisweilen theatralischen Passagen trägt Verdis »Messa da Requiem« durchaus opernhafte Züge – besonders im groß angelegten »Dies Irae«, das auch bei Klassik-Unkundigen durch die Verwendung in Filmen und Videospielen bekannt ist. Verdis eindringliche Darstellung des Jüngsten Gerichts gleicht einer apokalyptischen Höllenfahrt und lässt sich an Dramatik kaum überbieten. Neben dieser Schreckensvision stellt Verdi die Zuversicht auf Erlösung und ewige Ruhe in zarten, entrückten Klängen dar. Keimzelle des Werkes ist allerdings der Schlusssatz »Libera me«, der ursprünglich unter dem Eindruck des Todes von Gioachino Rossini entstanden war.

Die Sopranistin Marina Rebeka muss leider aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Engagement im Verdi-Requiem zurücktreten. Wir bedanken uns bei Iulia Maria Dan für die kurzfristige Übernahme der Partie und freuen uns, das ehemalige Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper nun erstmals bei den Münchner Philharmonikern zu begrüßen.

Es gibt für Sa, den 24.2. (19 Uhr) und den So, den 25.2. (11 Uhr) noch Restkarten an der Abendkasse der Isarphilharmonie.
Link zum Programmheft

20. Februar 2024

Waltraud Meier ...

übernimmt Rolle der Sprecherin in Strawinskys »Oedipus Rex«

Sie gilt zweifelsohne als eine der bedeutendsten Sängerinnen ihrer Zeit: Mezzosopranistin Waltraud Meier war auf den Opern- und Konzertbühnen der Welt zu Hause und beeindruckte Publikum wie Kritik nicht zuletzt durch ihre zahlreichen Wagner-Interpretationen im In- und Ausland. Nachdem sie im Oktober letzten Jahres ihren Bühnenabschied als Sängerin feierte, kehrt sie nun als Sprecherin in Igor Strawinskys »Oedipus Rex« gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern und den Herren des Philharmonischen Chores München auf die Bühne zurück. Unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali wird das Opern-Oratorium am 22. und 23. März in der Isarphilharmonie konzertant zu erleben sein.

Ihr außergewöhnliches musikalisches Gespür sowie ihre warme, einfühlsame Stimme machen Waltraud Meier dabei zur idealen Besetzung für diese Rolle, die als Bindeglied zwischen Publikum und Werk angesehen werden kann. Als Erzählerin wird sie insbesondere die in Latein verfasste Handlung und Charaktere sowie die mythologischen Hintergründe des Musikdramas durch deutsche Zwischentexte näher bringen. Das zwei-aktige Stück von Komponist Igor Strawinsky und Dichter Jean Cocteau bezieht sich auf Sophokles‘ dramatische Bearbeitung des Ödipus-Mythos »Oidipus tyrannos« und wurde 1927 in Paris uraufgeführt. In der Geschichte der Münchner Philharmoniker kam es zuletzt im Jahre 2014 zur Aufführung.

Die antike griechische Mythologie ist für Waltraud Meier ein bekanntes Terrain, verkörperte sie doch unzählige Male die Rolle der Klytämnestra – nicht zuletzt bei ihrem Bühnenabschied. Bei den Münchner Philharmonikern gern gesehener Gast konzertierte sie zuletzt 2007 – umso größer ist daher die Freude über die erneute Zusammenarbeit im März 2024.

21. Januar 2024

Neujahrskonzerte

Gestern verzauberte das zweite Neujahrskonzert mit dem Philharmonischen Chor München unter Leitung von Andreas Herrmann und Peter Kofler (Orgel) im legendären Herkulessaal der Münchner Residenz das Publikum. Wie bereits in der Elbphilharmonie Hamburg wurden die Interpreten auch in München mit Standing Ovations für ein anspruchsvolles neunzigminütiges Programm mit Chor- und Orgelwerken von Monteverdi, Bach, Händel, Mendelssohn, Brahms, Orff, Rachmaninow, Fauré, Vierne, Widor u.a. belohnt - das war eine schöne Einstimmung ins neue Jahr.

21. Januar 2024

Silvesterkonzerte

Die Silvesterkonzerte mit der Neunten Beethoven unter der Leitung von Pablo Heras Casado wurden zum Start des Neuen Jahres von der Presse höchst gepriesen: Hier ein Auszug aus der Besprechung von Robert Braunmüller (Abendzeitung):

(...) der wie immer vorzügliche Philharmonische Chor (Einstudierung Andreas Herrmann) setzte auf Klarheit und Präzision. Nichts wirkte, wie so oft, forciert und aufgesetzt. (...) Und so war diese Neunte weit mehr als eine Pflichtübung zum Jahreswechsel: Eine exemplarische Aufführung ... (...)

Wir möchten an dieser Stelle der Chordirigentin Martina Batic herzlich danken, die die finale Einstudierungsprobe in Vertretung für den erkrankten Chordirektor Andreas Herrmann kurzfristig übernehmen konnte.

22. Dezember 2023

Aus einem Guss

titelt die Süddeutsche Zeitung ihre Besprechung der Konzerte mit Philippe Herreweghe und schreibt weiter:
(...) die Spitzentöne in den Chorstimmen etwa beim "Osanna in excelsis" - Der Philharmonische Chor, verstärkt durch Gäste des Collegium Vocale Gent, erreicht sie mühelos, nie schrill.

Da hat sich die intensive Probenarbeit (Bild unten: Probe am 20.12.) voll und ganz gelohnt.

Wir gehen erfüllt von Musik in die kurze Weihnachtspause und freuen uns auf die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, die in den Silvesterkonzerten am 30. und 31.12. in der Isarphilharmonie erklingen wird.

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20. Dezember 2023

Missa solemnis

Die »Missa solemnis« wird meist nur mit Superlativen beschrieben. Für solch ein Monumentalwerk, dass sowohl an das Solistenquartett als auch an Chor und Orchester höchste Anforderungen stellt, muss auch der Dirigent im Orchester- wie im Chorfach gleichermaßen versiert sein. PHILIPPE HERREWEGHE ist einer der wenigen, bei denen die Erfüllung dieser Ansprüche außer Frage steht. Wir freuen uns auf die Konzerte am 21. und 22.12.

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22. November 2023

Presseecho auf die Schubert-Mozart-Konzerte mit Raphaël Pichon

SZ: (...) der Philharmonische Chor, in vergleichsweise kleiner Besetzung, schlank, knackig, plastisch in der Textdeutung.

MM: (...) Pichon fordert sehr viel vom Philharmonischen Chor - und bekommt es, ebenso von den intensiv mitgehenden Philharmonikern

AZ: (...) Der Philharmonische Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) kommt selbst mit Geschwindigkeitsübertretungen hervorragend zurecht, von den hochvirtuosen Koloraturen in den Fugen wird kein einziges Sechzehntel verschluckt

Klassik.com: (...) Beeindruckend sind die chorisch präzisen A-Cappella-Sphären des „Miserere mei“

Lesen Sie mehr - hier unter "Presse" können Sie die vollständigen Besprechungen herunterladen ...

29. Oktober 2023

RAPHAËL PICHON

(Foto credit Piergab) ... genießt längst höchste Anerkennung für seine klug konzipierten Programme, in denen er sich mit kleineren Kompositionen den Weg zu den großen Meisterwerken bahnt und dabei Bekanntes mit Unbekannten verbindet. Für sein Debüt bei den Münchner Philharmonikern wählte der französische Dirigent mit Schuberts h-Moll-Symphonie und Mozarts »Großer c-Moll-Messe« zwei unvollendete Meisterwerke. Ihnen stellt er in einer interessanten Kombination a-capella-Chorwerke und reine Instrumentalmusik gegenüber und schafft mit attacca-Übergängen zwischen den Werken eine spannende Konzertdramaturgie. Wir befinden uns unter der Leitung von Chordirektor Andreas Herrmann in der abschließenden Probenphase für die Konzerte am 10. und 11. November in der Münchner Isarphilharmonie.

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28. Oktober 2023

Historisches im BR-Fernsehen

Dass der "Operettenkönig" Franz von Suppé auch Komponist geistlicher Musik war, ist weitgehend unbekannt. Umso bedeutender war die Wiederaufführung seines Requiems in d-Moll für Soli, Chor und Orchester beim Klangfest Ebrach 2012. Die Philharmonia Festiva und der Philharmonische Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) unter der Leitung von Gerd Schaller überzeugen mit einer bewegenden Interpretation des 1855 entstandenen Werks, in dem Franz von Suppé zu einer ganz eigenen romantischen Klangsprache findet. Solisten sind Marie Fajtová, Sopran, Franziska Gottwald, Alt, Tomislav Muzek, Tenor und Albert Pesendorfer, Bass.

Das Bayerische Fernsehen sendet die Aufzeichnung aus Ebrach aus dem Jahre 2012 in der Nacht zum Dienstag, am 31.10.2023 von 00:00 Uhr bis 01:15 Uhr. Nähere Infos finden Sie hier ...

Sie können die Sendung in der ARD Mediathek auch direkt ansteuern ...

08. Oktober 2023

Pressestimmen

AZ vom 8.10.2023:
Mit aufmüpfig-kratziger Ironie
Andrew Manze und die Münchner Philharmoniker im Gasteig HP8

Allzu oft ist in einer Musikkritik für das Lob des Chores nicht genug Platz. Ausgerechnet ein technisch eher problemarm zu realisierendes Werk wie das Requiem von Gabriel Fauré verlangt aber dieses Mal eine ausführliche Würdigung des Philharmonischen Chores München. Denn bei einer einfachen Melodie eines einzigen Registers, so raffiniert sie vom Komponisten auch gestaltet sein mag, kommt es auf Farbe an - sonst wird es schnell eintönig.

Chordirektor Andreas Herrmann fügt hier jede Stimme der Tenöre zu einer gleichsam handkolorierten, dabei perfekt gerundeten Linie zusammen. Vollends magisch wird es, wenn tiefe Frauen und hohe Männer zu einem wie überirdischen, übergeschlechtlichen Duett gemischt werden. Überwältigend schließlich ist das Strahlen der vier gleich starken Register, zu einem einzigen zusammengeschmolzen.

In seiner meisterhaften Einstudierung hat Herrmann dem Philharmonischen Chor offenbar auch eine Vertrautheit mit seinem Part mitgegeben, die ihn von der Gesamtleitung weitgehend unabhängig macht. (...)

SZ vom 8.10.2023
Klassikkonzert mit Feuer

(...) Nach der Pause ging es weiter mit der Messe de Requiem von Gabriel Fauré, der sanftmütigsten aller bekannteren Totenmessen. Andrew Manze lässt sie denn auch schweben, entfaltet in der durchsichtigen Akustik der Isarphilharmonie feine Bögen ohne jeden Druck. Elsa Benoit spinnt das Sopransolo in klangreinem, subtil abgestuftem Pianissimo aus. Bariton Benjamin Appl dagegen agiert intonationsunsicher, verschmiert Töne in der Linie miteinander. Dafür lässt der Philharmonische Chor das Requiem zum Highlight werden: Trotz großer Besetzung artikuliert er genau und bleibt dynamisch flexibel. Der Chorklang ist weich, leuchtet auch im Piano von innen. (...)

Beim Schlussapplaus nach dem Fauré-Requiem unter Andrew Manze am 7.10.2023 in der Isarphilharmonie

Fauré Requiem

24. September 2023

Andrew Manze

... ist Anfang Oktober bei uns zu Gast und dirigiert zwei Konzerte mit den Münchner Philharmonikern in der Isarphilharmonie, zunächst "Angelus", ein Werk der russisch-schwedischen Komponistin Victoria Borisova-Ollas, die durch das Glockengeläut der Münchner Kirchen, angeführt vom mächtigen Angelus-Läuten der Frauenkirche, zu dieser Komposition inspiriert wurde. Dann hören Sie das Cellokonzert von Camille Saint-Saëns - und wir singen abschließend, gemeinsam mit Elsa Benoit, Sopran, und Benjamin Appl, Bariton, das Requiem von Gabriel Fauré.

Wir freuen uns auf intensive musikalische Einstudierungs-Proben in dieser Woche unter der Leitung von Chordirektor Andreas Herrmann.

Weitere Infos und Karten ...

18. September 2023

Saisoneröffnungs-Tournee

Die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) mit der zweiten Symphonie von Gustav Mahler unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla in München (Isarphilharmonie), am 7./8.9.2023

auf dem Lucerne Festival am 10.9.2023,

in der Kölner Philharmonie am 11.9.2023

und (nach bahnbedingten Verzögerungen zuletzt doch noch) - auch in der Berliner Philharmonie am 12.9.2023

Alles Wissenswerte zu unserer Mahler-2-Tournee können Sie dem vollständigen Pressespiegel entnehmen


16. September 2023

im Radio ... (Stream ab 18.9. bis 17.10.2023 abrufbar)

20.03 Uhr am Sonntag, den 17.9.2023 Deutschlandfunk Kultur:
Bis zum 17.10. ist der Stream hier abrufbar ...

Isarphilharmonie München
Aufzeichnung vom 08.09.2023

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 2 für Soli, Chor und Orchester ("Auferstehungssinfonie")

Talise Trevigne, Sopran
Okka von der Damerau, Alt

Philharmonischer Chor München
Einstudierung: Andreas Herrmann

Münchner Philharmoniker
Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla

09. September 2023

Saisoneröffnung

Die Eröffnung der Spielzeit 2023/2024 mit Gustav Mahlers Auferstehungssymphonie in der Isarphilharmonie war ein großer Erfolg und ein fantastischer Auftakt für die vielen grandiosen Programme, die das Münchner Publikum im kommenden Konzertjahr erwarten darf. Lang anhaltender Applaus und Pressestimmen für den Chor wie die folgenden erfreuten unser Herz:

SZ: Die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor bringen Mahlers Auferstehungssymphonie in die Isarphilharmonie - ein Erlebnis. (...) beim ins Nichts gehauchten Choreinsatz im halbstündigen Finalsatz bleibt die Zeit stehen.

MM: Applaus vor allem für den von Andreas Herrmann einstudierten Philharmonischen Chor, der sich vor dem großen Crescendo zunächst sehr behutsam ins Geschehen gemischt hatte und gerade im Zusammenspiel mit den Gesangssolistinnen immer wieder sehr nuanciert am Werk war. Ganz im Sinne von Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla.

AZ: Das Schlusstableau singt der Philharmonische Chor München mit konkurrenzlos ruhiger Innigkeit und überwältigend strahlenden Tenören (Einstudierung: Andreas Herrmann). Es ist einfach schön, wie der warme Sopran von Talise Trvigne aus der Menge erwächst und sich ohne jede Anstrengung über diese aufschwingen kann.

Die vollständigen Besprechungen finden Sie hier ...

Morgen noch einmal beim Lucerne Festival, am Montag in der Kölner Philharmonie und am Dienstag in der Berliner Philharmonie beim Musikfest Berlin.

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