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24. Juni 2019

Heute ein letztes Mal - Die Schöpfung

Für kurz Entschlossene gibt es für die Derniere der Schöpfung unter Zubin Mehta (heute 24.6., 20 Uhr) an der Gasteig Abendkasse noch Karten. Publikum und Presse waren von den ersten beiden Aufführungen gleichermaßen beeindruckt:

SZ: Der Philharmonische Chor leuchtet (...) immer wieder die Pianobereiche aus, indem er plastisch phrasiert und artikuliert.

MM: Mehta nimmt sich Zeit für Höhepunkte wie den „Sonnenaufgang“, wenn der Herr das Licht anknipst. Solche Stellen zelebriert er mit langem Atem und reichem Klang. Was nicht heißt, dass er generell langsam dirigiert. Die Chöre „Stimmt an die Saiten“ oder „Vollendet ist das große Werk“ nimmt er erstaunlich flott. So werden sie zu den festlichen Höhepunkten, was auch am formidablen, großartig artikulierenden Philharmonischen Chor liegt.

Chorgesang - Das Musikmagazin: Der Philharmonischer Chor München singt die Schöpfung rhythmisch präzise und mit unglaublicher Textverständlichkeit. Von den Chören im „sotto voce“, die durch Dynamik und kleine Akzente Spannung erlangen, bis zu den Jubelchören wie „Singt dem Herren alle Stimmen“ kann der Philharmonische Chor überzeugen. Auch die Fugen zeigen unglaubliche Transparenz und Leichtigkeit auf.

(Bild oben: Beim Schlussapplaus zu Haydn's Schöpfung am 22. Mai 2019 mit den Münchner Philharmonikern und dem Philharmonischen Chor München - In der ersten Reihe von links nach rechts: Andreas Herrmann, René Pape, Zubin Mehta, Dmitry Korchak, Mojca Erdmann)

cross

15. Juni 2019

Sven David Sandström (1943 - 2019)

Der schwedische Komponist Sven-David Sandström ist vergangene Woche, am 11. Juni 2019, im Alter von 76 Jahren verstorben.

Der Philharmonische Chor hat noch am 1. Juni in München sein A-cappella-Werk "To See a World in a Grain of Sand" über einen Text von William Blake aufgeführt:

To see a world in a grain of sand and heaven in a wild flower.
Hold infinity in the palms of your hand and eternity in an hour.
William Blake.

Wir verneigen uns vor dem großen, wegweisenden, zeitgenössischen Chor-Komponisten, seiner Kreativität und Schaffenskraft und sind im stillen Gedenken bei seinen Angehörigen und seiner Familie.

Musik für Kammerchor beim "Hörgang" in St. Wolfgang

Am 1.6.2019 sang im Rahmen des Kammermusikfestivals "Hörgang" der Philharmonische Chor München unter der Leitung von Andreas Herrmann spirituelle Werke des 20. und 21. Jahrhunderts für Kammerchor a cappella. Das anspruchsvolle dreißigminütige Programm mit Werken von Sandström, Miskinis, Sixten, Buchenberg und anderen wurde insgesamt viermal, um 18, 19, 20 und 21 Uhr, dargeboten. (Foto: Naho Hirai)


Joseph Haydn

28. Mai 2019

Joseph Haydn: Die Schöpfung - Dirigent: Zubin Mehta

"Eine Symphonie ist seit Haydn kein bloßer Spaß mehr, sondern eine Angelegenheit auf Tod und Leben", würdigte Johannes Brahms die musikalische Leistung Joseph Haydns (Bild), der in fast allen Gattungen bahnbrechende Werke schuf. Von der Emotionen fordernden Romantik völlig zu Unrecht als altmodischer "Papa Haydn" belächelt, hatte der Komponist mit höchst intellektuellem und brillantem Formverständnis die eigentliche Tonsprache der "Wiener Klassik" geschaffen, die für Mozart und Beethoven zu Grundlage und Vorbild wurde. So gilt Haydn nicht nur als "Erfinder" der klassischen, viersätzigen Symphonie, sondern auch des Streichquartetts und der Klaviersonate. Seine Messen und Oratorien wie "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten" wurden zum Ausgangspunkt der Sing- und Oratorienbegeisterung des 19. Jahrhunderts. Ab 1761 als Hofkapellmeister im Dienst der Fürsten Esterházy, fand Haydn hier die sichere Grundlage und Basis für sein kompositorisches Experimentieren mit neuen Formen und einer persönlichen Musiksprache. Seine zwei Reisen nach London, für die er seine berühmten 12 "Londoner Symphonien" schrieb, wurden zu wahren Triumphzügen. Von den Zeitgenossen hoch geschätzt und verehrt, starb Haydn 1809 in Wien.

Nähere Infos / Karten zu den Konzerten unter der Leitung von Zubin Mehta am 22./23. und 24. Juni

Bei der Derniere der Strawinsky-Oper "The Rakes Progress" unter der Leitung von Barbara Hannigan in der Gasteig-Philharmonie am 15. Mai 2019 (Foto: Münchner Philharmoniker)

"Der Philharmonische Chor kniet sich rein in diese Produktion, man merkt, wie sich alle freuen, auch szenisch agieren zu können."
(Münchner Merkur vom 16.5.2019)

Am Samstag, den 18. Mai 2019 wird um 21.40 Uhr auf 3SAT ein Porträt über Barbara Hannigan und ihr "Rake's Project" ausgestrahlt.


Spielzeit 2019-2020

02. Mai 2019

Spielzeit 2019/2020

Interessieren Sie sich für ein Abonnement bei den Münchner Philharmonikern? Die Abo-Broschüre für die kommende Spielzeit 2019/2020 können Sie sich hier ansehen. In den Konzerten der nächsten Spielzeit können Sie den Philharmonische Chor München mit zahlreichen Chor-Orchester-Werken anhören, die Bandbreite reicht dabei von Georg Friedrich Händel über Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Maurice Ravel und Gustav Holst bis Jörg Widmann. Wir freuen uns mit Ihnen auf die Früchte der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Andrew Manze, Omer Meir-Wellber, Manfred Honeck, Thomas Hengelbrock, Krzysztof Urbanski und Kent Nagano.

Das Jahresprogramm 2019/2020 steht jetzt zum digitalen Download bereit - auf Wunsch hier auch "barrierefrei" ...

Barbara_Hannigan_credit_Raphael_Brand

25. April 2019

Igor Strawinsky: The Rake's Progress

The Rake´s Progress - Die Karriere eines Wüstlings ist eine Oper von Igor Strawinsky: Die Geschichte des Lebemanns Tom Rakewell, der sein Geld verzockt, Affären mit Frauen hat, sich und andere ruiniert und schließlich in der Psychiatrie landet wird in zwei halbszenischen Aufführungen in der Gasteig Philharmonie am 14. und 15. Mai unter der Leitung von Barbara Hannigan (Bild: credit Raphael Brand) gespielt. Im Interview mit Concerti.de berichtet sie über ihr Förderprojekt "Equilibrium Young Artists", die wie die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) dabei sind.

Karten und weitere Infos hier ...

Barbara Hannigan

07. März 2019

Konzerte mit Barbara Hannigan

Diesen Freitag und Samstag, den 8. und 9. März, dirigiert Barbara Hannigan bei den Münchner Philharmonikern in der Gasteig-Philharmonie ein Programm mit einem deutlichen Chorschwerpunkt. Zunächst das in spätromantisch-expressionistischer Tonsprache gehaltene A-cappella-Werk "Friede auf Erden" von Arnold Schönberg, das bei seiner Entstehung Anfang vergangenen Jahrhunderts ob seiner Schwierigkeit als unaufführbar galt. Dann Alban Bergs bekanntes Violinkonzert mit Christian Tetzlaff als Solisten und abschließend das Requiem d-moll, das Opus ultimum von Wolfgang Amadeus Mozart. Den Philharmonischen Chor hat Andreas Herrmann einstudiert.

Der Bayerische Rundfunk zeichnet auf und sendet das Konzert in seinem Programm BR-Klassik am Mittwoch den 20.3.2019 von 20.05 bis 22 Uhr im Surround-Sound.

Das Programmheft lässt sich hier herunter laden. Restkarten gibt es noch an der Abendkasse.

Manfred Honeck

23. Februar 2019

Konzerte mit den Bamberger Symphonikern

Kommendes Wochenende steht für den Chor nach der Tournee mit der 8. Mahler bereits die zweite Konzertfahrt dieses Jahr auf dem Programm: Gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern wird der Philharmonische Chor München unter der Leitung von Manfred Honeck (Bild) die Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauss im Theater Schweinfurt (2.3., 17 Uhr) und in der Konzerthalle Bamberg (3.3., 17 Uhr) konzertant auf die Bühne bringen.

Besonders freut uns, dass die Mezzosopranistin Stefanie Iranyi, ein früheres Chormitglied, die Rolle des Prinz Orlofsky übernimmt.

19. Februar 2019

Aus der Philharmonie Paris

Unser Konzert mit der 8. Symphonie von Gustav Mahler in Paris unter der Leitung des Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev, wurde am 17. Februar 2019 um 16 Uhr live im Internet übertragen und ist jetzt noch in der Mediathek der Philharmonie Paris bis 17.8. abrufbar.
Der dazu gehörige Link ist https://live.philharmoniedeparis.fr/concert/1092721/.

04. Februar 2019

Danke für die Blumen! (Mozart - Presseecho)

Gestern ist eine Serie von drei Konzerten mit Mozarts c-moll-Messe unter der Leitung von Andrew Manze zu Ende gegangen. Noch den begeisterten Applaus von gestern Abend in den Ohren, freuen wir uns heute sehr, wenn wir die Zeitungen aufschlagen:

Süddeutsche Zeitung: Der Philharmonische Chor ist bei manchen leisen Themeneinsätzen etwas vorsichtig, insgesamt allerdings entwickelt er eine hervorragende Strahlkraft.

Münchner Merkur: Der Philharmonische Chor hat eine starke Stunde. Alles klingt klar, entschlackt, energiereich, ohne zu überreizen.

Abendzeitung: In Mozarts Messe macht der Philharmonische Chor am meisten Eindruck, weil er die virtuosen Gesangsparts in der Philharmonie mühelos zum Klingen bringt. Chordirektor Andreas Herrmann hat nicht zuletzt mit schön intonierenden Männerstimmen makellose Ausgeglichenheit hergestellt.

26. Januar 2019

Choregies d' Orange 2019

Das Theater von Orange, ein antikes römisches Theater in Südostfrankreich, wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut. Seit 1869 finden dort wieder regelmäßig Aufführungen und Konzerte statt, darunter das weltbekannte Opernfestival Chorégies d'Orange. Heute finden hier 7.000 Personen Platz. Im Jahr 1981 wurde es zusammen mit dem Bogen von Orange von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im Sommer 2019 jährt sich das Festival zum 150. Mal. Zu diesem besonderen Jubiläum ist der Philharmonische Chor München eingeladen, gemeinsam mit dem Chor und den beiden Orchestern des französischen Rundfunks am 29. Juli 2019 dort die 8. Symphonie von Gustav Mahler aufzuführen. Lesen Sie mehr ...

Münchner Philharmoniker CD-Box zum 125-jährigen Jubiläum

06. Oktober 2018

Sonder CD-Box zum Jubiläum

Zum 125-jährigen Bestehen veröffentlichen die Münchner Philharmoniker eine CD-Box (ab 12. Oktober erhältlich), auf der auch zahlreiche Chorwerke mit dem Philharmonischen Chor München zu hören sind.

Nähere Informationen finden sie hier ...

15. September 2018

Neuerscheinung

Seit gestern gibt es wieder eine Neuerscheinung mit dem Philharmonischen Chor München beim MPhil-Label:

Eine interessante historische Aufnahme (21. September 1987) der wunderschönen "Daphnis und Chloé"-Suiten von Maurice Ravel in der Einstudierung von Josef Schmidhuber unter der Leitung von Sergiu Celibidache erhalten Sie hier ...