Neuigkeiten


Der Gasteig brummt

18. Februar 2020

Am 20. Februar: Der Gasteig brummt ...

Münchner Philharmoniker stellen ihre Instrumente vor

Herzlichen Dank an Dora Drexel und Eva Kraupner, zwei Sopranistinnen des Philharmonischen Chores, die lebendig und anschaulich das besondere Instrument "Chor" bei den Münchner Philharmonikern vorstellen und wie die menschliche Stimme in Orchesteraufführungen eingebunden wird.

Do, 20.02.2020, 15:00 Gasteig, Chorprobensaal, München (Dauer: 45 min, ab 6 Jahren)

Tickets sind gegen eine Schutzgebühr von 2€ hier erhältlich ...

17. Februar 2020

Italien

Der Philharmonische Chor fährt in die Toskana: Am 14. und 15. März 2020 stehen bei Konzerten in Pistoia und Perugia Werke von Brahms ("Ein Deutsches Requiem") und Campogrande (Italienische Erstaufführung der "Piccola Messa Italiana" von Nicola Campogrande) auf dem Programm. Die Einstudierung beginnt diese Woche unter der Leitung von Andreas Herrmann in München, die Schlussproben und Konzerte in Italien gemeinsam mit dem Orchestra Leonore Pistoia finden dann Mitte März unter der Leitung von Daniele Giorgi in Italien statt.

Bild oben (credit H. Neubauer):
Begeisterter Applaus für die "Planets" von Gustav Holst
Die Münchner Philharmoniker mit Chor unter Krzysztof Urbanski (15.2.2020)

Pressestimmen:
SZ: Sphärisch ist schließlich, wie die Damen des Philharmonischen Chores, nicht sichtbar im Foyer platziert, Neptun mystisch ins Nichts verwehen lassen. Fein balancierte Klangfarben haben hier Vorrang vor plakativer Effektmusik.
AZ: Die Musik von Holst und Williams lässt sich kaum interpretieren, sie muss vor allem wirkungssicher und transparent gespielt werden. Da leisteten sich weder die Philharmoniker noch die bei den „Planeten“ aus dem Off singenden Damen des Philharmonischen Chors (Einstudierung: Andreas Herrmann) oder der Klangregisseur am Pult irgendwelche Schwächen.
BR: Besonders eindrucksvoll ist das Ende von "The Planets": Ganz leise verschwindet da der Frauenchor des Philharmonischen Chors München in die Weiten des Alls. Die gespannte Stille danach: Die gibt es dann eben doch nur im Konzertsaal.

Eine Aufzeichnung hören Sie am 10. März 2020 um 20.05 Uhr im Programm BR-Klassik.


12. Februar 2020

Der Weltraum, unendliche Weiten ...

wir schreiben das Jahr 2020 ...

Krzysztof Urbanski (Bild), die Münchner Philharmoniker und den Frauenchor des Philharmonischen Chores (Einstudierung: Andreas Herrmann) hören Sie am 14., 15. und 16. Februar in einem spacigen Programm mit "Gustav Host: Planets" sowie der "Star Wars Suite" von John WiIlliams.

The Planets op. 32
Mit einem riesigen Orchesterapparat hat Gustav Holst es unternommen, die vermeintlichen Eigenschaften der Planeten unseres Sonnensystems in Musik zu übersetzen. Natürlich sind es letztlich menschliche Eigenschaften und Erfahrungen, die in mythologischen oder astrologischen Projektionen auf die allegorisierten Planeten übertragen wurden. Mars etwa, der schon in der griechischen Mythologie als Gott des Krieges galt, wird von Holst mittels unerbittlicher Rhythmik und klanglicher Brutalität zum "Kriegsbringer" stilisiert. Es folgt mit Venus das Gegenbild der "Bringerin des Friedens" in der musikalischen Beschwörung der Idylle. Merkur, der Götterbote, kommt im rastlosen leggiero in atemberaubender Geschwindigkeit und flimmernder Lichtheit daher. Jupiter dann ist ganz nach Art "Gottvaters" ein Ausbund an jovialer Heiterkeit und lässt sich volkstümlich mit fröhlichem Tanz und lautem Jubel feiern. Saturn, der "Bringer des Alters" schreitet gemessen zum Klang dröhnender Glocken heran, während Uranus, der "Magier" sich von seiner exzentrischen Seite zeigt. Bei Neptun, dem "Mystiker" schließlich verlieren sich Raum und Zeit langsam pulsierend im Unendlichen. Zwangsläufig fehlt in Holsts Suite der Planet Pluto, der zur Zeit der Entstehung des Werkes noch seiner Entdeckung durch die Astronomen harrte. Mit seiner zwischen 1914 und 1917 entstandenen programmatischen Suite ist Gustav Holst eine gültige und musikalisch faszinierende Darstellung existentieller menschlicher Erfahrungen gelungen.

"Star Wars" Suite
John Williams und seine Musik zu "Star Wars" haben großen Anteil daran, dass die "Star Wars"-Filme zum Kultepos wurden. Die Filmmusik mit ihren Leitmotiven orientiert sich an den Werken Richard Wagners und setzt seither Maßstäbe für alle Filmmusik-Kompositionen.

Details und Karten hier ...

Programmheft-Download ...

30. Januar 2020

360-Grad Festival 2020

Zum Auftakt des diesjährigen Festivals »MPHIL 360°« begrüßen Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker mit Anja Harteros und dem Mariinsky Ballett hochkarätige Gäste auf der Bühne der Philharmonie. Zu Beginn der Konzerte am 31.1. und 1.2. interpretiert Anja Harteros Alban Bergs »Sieben frühe Lieder«. Nach der Pause entführt uns das Mariinsky Ballett dann ins Paris der 1920er Jahre: Zu erleben ist Maurice Ravels »Daphnis et Chloé« in der Ballettfassung von 1912, getanzt vom legendären St. Petersburger Mariinsky Ballett in einer Neuinszenierung von Vladimir Varnava. Dazu spielen und singen live die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann)

Karten und weitere Infos hier ...

Das Konzert am 31. Januar 2020 wird live auf www.medici.tv übertragen.
Im Anschluss daran steht das Konzertvideo sowohl auf www.medici.tv als auch auf www.mezzo.tv 90 Tage lang zur Verfügung.

19. Januar 2020

Neue CD mit Valery Gergiev

Die »Symphonie der Tausend« wurde zum 125-jährigen Jubiläum der Münchner Philharmoniker mehrfach aufgeführt.

Der Live-Mitschnitt des Konzerts in der Philharmonie de Paris von Februar 2019 wurde im Januar 2020 im Orchester-eigenen Label MPHIL veröffentlicht.

VALERY GERGIEV, Dirigent
KATHARINA MAGIERA, Mezzosopran
CLAUDIA MAHNKE, Mezzosopran
REGULA MÜHLEMANN, Sopran
MICHAEL NAGY, Bariton
EVGENY NIKITIN, Bass
SIMON O’NEILL, Tenor
SIMONE SCHNEIDER, Sopran
JACQUELYN WAGNER, Sopran
AUGSBURGER DOMSINGKNABEN (Einstudierung: Reinhard Kammler)
ORFEON DONOSTIARRA (Einstudierung: José Antonio Sainz Alfaro)
PHILHARMONISCHER CHOR MÜNCHEN (Einstudierung: Andreas Herrmann)
MÜNCHNER PHILHARMONIKER

RECORDING DATE: 17. Februar 2019
LOCATION: Philharmonie de Paris
PRODUCER (CD Release): Johannes Müller
PRODUCER (Live Transmission): Daniel Zalay
BALANCE ENGINEER: Stéphane Foulon
RECORDING ASSISTANT: Phuong-Mai Tran
REMIXING ENGINEER: Dominik Streicher
EDITING ENGINEER: Johannes Müller
MASTERING ENGINEER: Christoph Stickel
EXECUTIVE PRODUCER: Münchner Philharmoniker


01. Januar 2020

Ein gutes Neues Jahr!

Der Philharmonische Chor München wünscht allen ein gutes Neues Jahr 2020, Glück und Gesundheit, u.a. mit Werken von Maurice Ravel, Gustav Holst, Niccola Campogrande, Johannes Brahms, Giuseppe Verdi, Gioachino Rossini, Georg Friedrich Händel, Jörg Widmann, Franz Schubert, Anton Bruckner, Carl Orff und Ludwig van Beethoven.

(Foto: Juli 2019 - Der Philharmonische Chor München gemeinsam mit dem Choeur de Radio France im antiken Theater von Orange / Südfrankreich bei der Aufführung der 8. Symphonie von Gustav Mahler - credit Andreas Herrmann)

27. Dezember 2019

Freude, schöner Götterfunken

Das Programmheft mit näheren Informationen zu unserer diesjährigen IX. Symphonie von Ludwig van Beethoven am 30. und 31. Dezember 2019 gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Manfred Honeck können Sie hier herunterladen ...

Die Choreinstudierung liegt in den Händen von Andreas Herrmann (Bild credit Dora Drexel)

18. Dezember 2019

Der PhilChor in der Elbphilharmonie

Vielleicht suchen Sie derzeit noch ein besonderes Last-Minute-Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit einem Ausflug nach Hamburg? Der Philharmonische Chor wird am Ostermontag, den 13.4.2020 mit Gioachino Rossinis "Petite Messe solennelle" in der Hamburger Elbphilharmonie zu Gast sein:

Schon der Titel ist mehrdeutig: »solennelle« bedeutet sowohl tiefernst und feierlich als auch theatralisch und gekünstelt. »Ich bin für die Opera Buffa geboren«, entschuldigte sich denn auch Rossini, der Komponist von fast 40 Opern, mit leichter Ironie. Als aufrichtig religiöses Werk eines Theatermenschen trägt die Messe diesen Widerspruch in sich, sie ist voller Farbe, Pathos und Intensität.

»Petite« ist die Messe dagegen wirklich nicht. Zwar ist sie ursprünglich für die Einweihung einer Privatkapelle geschaffen – doch Form und Aufbau sind an der festlichen Missa solemnis orientiert. Aus Angst, andere könnten sie instrumentieren, orchestrierte Rossini sie einige Jahre später in großem Stil. Sein erklärter Favorit blieb aber seine »kleine Messe«. Zusammen mit dem "Genova & Dimitrov Klavierduo" (Bild credit Irène Zandel), Max Hanft, Harmonium, sowie mit einer hochkarätigen Solistenriege bringen Andreas Herrmann und der Philharmonische Chor München die Messe nun im Großen Saal der Elbphilharmonie zur Aufführung.

Details und Karten ...

14. Dezember 2019

Weihnachtsoratorium

Dieses außergewöhnlich Werk von Johann Sebastian Bach berührt zur Weihnachtszeit wohl wie kein zweites. Auf der Website des Veranstalters lesen wir: "Nicht zuletzt kommt in den berührenden Chorälen die staunende Menschheit selbst zu Wort und macht die Zuhörer zu Teilhabenden an einem großen Wunder. Mit dem Philharmonischen Chor München steht am Tag vor Heiligabend einer der führenden Chöre Europas auf der Bühne, der – eng mit den Münchner Philharmonikern verbunden – in seiner traditionsreichen Geschichte bereits mit Komponisten und Dirigenten wie Gustav Mahler, Herbert von Karajan, Sergiu Celibidache, Zubin Mehta und Valery Gergiev musizierte." Die Schlussproben kommende Woche werden für uns in Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Richard Egarr (Bild), dem Nachfolger von Christopher Hogwood als musikalischer Direktor bei der Academy of Ancient Music, und der "Klangverwaltung" zu einem besonderen Erlebnis.

27. November 2019

Die "Neunte" von Ludwig van Beethoven - dieses Jahr unter Manfred Honeck

Herzlichen Glückwunsch Manfred Honeck!

Nachdem Manfred Honeck mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra bereits 2018 in der Kategorie "Best Orchestral Performance" mit Schostakowitschs 5. Symphonie einen Grammy abgeräumt hatte, wurde vor einer Woche erneut eine Aufnahme unter seiner Leitung für den Grammy 2020 nominiert, wiederum in der Kategorie "Best Orchestral Performance", diesmal mit Anton Bruckners 9. Symphonie.

Wir freuen uns sehr, das die diesjährige Silvester-Neunte unter der Leitung dieses internationalen Spitzendirigenten steht. Die Münchner Philharmoniker haben neben ihm ein grandioses Vokalsolistenquartett eingeladen: CHRISTIANE KARG, Sopran, MARIE HENRIETTE REINHOLD, Mezzosopran, WERNER GÜRA, Tenor, TAREQ NAZMI, Bass. Wir freuen uns auf die Konzerte am 30. und 31. Dezember.