Mit russischer Seele


 

Eigentlich wehrt sich Dmitrij Kitajenko dagegen, als Experte für russische Musik abgestempelt zu werden. Doch eben für dieses Repertoire wird er im Westen hoch geschätzt. Das liegt auch daran, dass sich Dmitrij Kitanjenko nicht damit abfindet, nur die „Kassenschlager“ der russischen Musik zu dirigieren. Für die Konzerte am 5., 6. und 7. November 2010 mit den Münchner Philharmonikern setzte Dmitrij Kitajenko neben Tschaikowskys bekannten Rokoko-Variationen – Solistin ist die russische Cellistin Tatjana Vassiljeva –, Prokofjews 4. Symphonie in der selten gespielten Fassung von 1929 und Rachmaninows Kantate „Die Glocken“ aufs Programm. „Die Liebe zu den Glocken wohnt jedem Russen inne“, behauptete Rachmaninow über seine opulente Kantate, die er von all seinen Werken am meisten schätzte.

 

Konzerte am 5./6./7.11.2010